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Castlevania: Lords of Shadow im Test - Dämonisch gut

Drei Jahre nach Erscheinen der Konsolenfassung kloppt sich Gabriel Belmont endlich durch eine PC-Version von Castlevania: Lords of Shadow und wischt mit vielen anderen Action-Adventures den Boden auf.

von Florian Heider,
28.08.2013 13:30 Uhr

Castlevania: Lords of Shadow - Trailer zur Ultimate Edition für PC 4:56 Castlevania: Lords of Shadow - Trailer zur Ultimate Edition für PC

Oh weh, eine Konsolenumsetzung, noch dazu von einem drei Jahre alten Spiel. Da liegt doch die Befürchtung nahe, dass es ähnlich gut auf den PC übertragen wurde wie Dark Souls - also sehr stiefmütterlich. Aber weit gefehlt: Das Action-Adventure Castlevania: Lords of Shadow - Ultimate Edition gehört auch in der PC-Version (eben jener Ultimate Edition) zu den besten seines Genres.

Zugegeben: Die vorhersehbare Geschichte von Gabriel Belmont, der versucht, seine ermordete Frau aus der Vorhölle zu retten, erfindet das Erzähl-Rad nun wirklich nicht neu. Aber die überragende Inszenierung und das bis ins kleinste Detail perfekt durchdachte Kampfsystem machen Castlevania: Lords of Shadow zu einem großartigen Spiel.

Statt Kombozählern oder wildem Button-Mashing setzt Castlevania nämlich auf Taktik. Wenn wir nicht ordentlich blocken, ausweichen und kontern, sind wir Stammgast beim Game-Over-Bildschirm. Also doch eine Parallele zu Dark Souls, auch wenn Castlevania mit vier Schwierigkeitsgraden nicht ganz so knüppelhart ausfällt und sich dank der eingängigen Steuerung tadellos spielt. Ein Gamepad sollten wir dazu aber schon am Start haben, die reine Tastatursteuerung spielt sich leider gruselig.

Steam-Pflicht
Castlevania: Lords of Shadow ist sowohl im Laden als auch über Steam erhältlich. Auch die Ladenversion muss an einen Steam-Account gebunden werden. Danach dürfen Sie das Spiel auf beliebig vielen Rechnern installieren. Ein Weiterverkauf ist dann aber nicht mehr möglich.

Castlevania: Lords of Shadow - Ultimate Edition - Screenshots ansehen

Es werde Licht

Mit jedem besiegten Gegner sammeln wir Erfahrungspunkte, die wir wiederum in sinnvolle neue Angriffe und Upgrades investieren. So lernen wir zum Beispiel, Gegner in der Luft zu zerschmettern oder spektakuläre Flächenangriffe loszulassen, die uns große Brocken vom Hals halten und kleinere Feinde gleich reihenweise effektvoll vom Bildschirm fegen.

Eine weitere taktische Komponente kommt durch die gelungene Einbindung der sogenannten Kräfte des Lichts sowie der Macht der Schatten ins Spiel, die wir im Verlauf des Abenteuers automatisch erlernen. Bei aktivierten Lichtkräften erhalten wir für jeden gelandeten Treffer Lebensenergie, während die Schattenmacht unsere Kampfkraft erhöht. Zu übermächtig werden wir dadurch aber nie, denn diese Spezialkräfte stehen nur begrenzt zur Verfügung und müssen nach Anwendung erst wieder aufgeladen werden.

Hilfe aus der Unterwelt: Mit aktivierten Schattenmächten teilen wir mehr Schaden aus.Hilfe aus der Unterwelt: Mit aktivierten Schattenmächten teilen wir mehr Schaden aus.

Es geht auch ohne Peitsche

Gabriel verzichtet dabei übrigens auf die Castlevania-typische Peitsche und verlässt sich stattdessen lieber auf sein Kampfkreuz. Klingt uncool, ist aber genau das Gegenteil: Das Ding hängt nämlich an einer Kette, eignet sich also hervorragend für Distanzangriffe. Reicht unser Allzweck-Kruzifix mal ausnahmsweise nicht aus, greifen wir auf Zusatzwaffen wie Weihwasserflaschen und Dolche zurück, die bei bestimmten Gegnertypen besonders viel Schaden anrichten.

Castlevania: Lords of Shadow - Ultimate EditionCastlevania: Lords of Shadow - Ultimate Edition

Gut so, denn die Auswahl an Dämonen, Vampiren und anderen Monstern ist enorm. Neben den sowieso schon furchteinlösenden Standardgegnern überrascht uns das Spiel immer wieder mit famosen Bosskämpfen gegen wunderbar detailvierliebt designte und oft riesige Ungetüme, denen wir ohne die richtige Taktik einfach nicht beikommen. Wenn wir uns im fünften von insgesamt 50 Levels mit einem gewaltigen Titan auf einen zugefrorenen See anlegen, dann ist das nicht nur atemberaubend, sondern bloß die Spitze des Eisbergs.

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