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Crysis Warhead - Durchgespielt: Sechs Stunden Psycho

Können Sie sich noch daran erinnern, wie Nano-Suit-Soldat Psycho seinem Kumpel Nomad an Bord des Flugzeugträgers in Crysis ein totes Eis-Alien präsentiert? Wir uns ehrlich gesagt nicht - uns erschien diese Randszene wohl nicht spannend genug. In Crysis Warhead erfahren Sie nun in der Rolle des Psycho, wie er das Vieh an Bord geschafft hat. Wer also einen gelungen Abschluss für die Story von Crysis erhofft hatte, den müssen wir an dieser Stelle leider enttäuschen - eine befriedigende Geschichte erzählt auch Warhead nicht.

von Fabian Siegismund,
03.09.2008 16:25 Uhr

Können Sie sich noch daran erinnern, wie Nano-Suit-Soldat Psycho seinem Kumpel Nomad an Bord des Flugzeugträgers in Crysis ein totes Eis-Alien präsentiert? Wir uns ehrlich gesagt nicht - uns erschien diese Randszene wohl nicht spannend genug. In Crysis Warhead erfahren Sie nun in der Rolle des Psycho, wie er das Vieh an Bord geschafft hat. Wer also einen gelungen Abschluss für die Story von Crysis erhofft hatte, den müssen wir an dieser Stelle leider enttäuschen - eine befriedigende Geschichte erzählt auch Warhead nicht.

Doch davon abgesehen hat Crytek aus den kleinen Fehlern von Crysis gelernt und Warhead entsprechend angepasst. Während sich die erste Hälfte von Crysis für einige Spieler zu offen und führungslos anfühlte und die zweite manchen zu linear war, bietet Warhead den Mittelweg: Die Levels sind nicht mehr ganz so weitläufig wie zum Beginn von Crysis, dafür aber auch nie so eingeengt wie später im Alien-Raumschiff.

Außerdem wissen Sie immer genau, wo Sie hin müssen: Von Anfang an jagen Sie einem Container mit einem besonders mächtigen (toten?) Alien hinterher, das die Koreaner in Sicherheit bringen wollen. In zahlreichen Zwischensequenzen und direkt im Spiel wedeln die Entwickler den Kasten sprichwörtlich immer wieder vor Ihrer Nase. Planlose Wanderungen durch den (nach wie vor wunderschönen) Dschungel muss also niemand mehr befürchten.

Fortsetzung auf Seite 2...


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