Cyberpunk 2077 - Chef von CD Projekt bestätigt Online-Komponente

Der CEO von CD Project sprach in einem Interview über mögliche Online-Elemente in Cyberpunk 2077 und dem Ziel, den Verkaufserfolg von The Witcher 3 zu übertreffen.

von Martin Dietrich,
13.11.2017 12:49 Uhr

Cyberpunk 2077 wird Online-Elemente haben. Wie die genau aussehen, ist bisher nicht bekannt. Cyberpunk 2077 wird Online-Elemente haben. Wie die genau aussehen, ist bisher nicht bekannt.

Laut CD Project CEO Adam Kicinski wird Cyberpunk 2077 Online-Elemente besitzen. Während eines Interviews mit der polnischen Investment-Seite Strefa Inwestorow (via TechRaptor) sprach Kicinski unter anderem über das mit Spannung erwartete Rollenspiel. Ziel sei es, The Witcher 3 sowohl inhaltlich als auch kommerziell zu übertreffen:

"Wir wollen in neuen Bereichen experimentieren, die wir noch nicht in The Witcher erkundet haben. Ich kann nicht viel über Cyberpunk sagen, nur das unsere Ambitionen sehr hoch gesteckt sind, weil das unser Arbeitsstil ist. Wir wollen noch weitergehen und sind daran interessiert, dass Cyberpunk kommerziell noch bedeutsamer wird. […] Online ist nötig oder sehr empfehlenswert, wenn du dir langfristigen Erfolg wünschst. An einem Punkt haben wir erwähnt, dass es bestimmte Online-Elemente im Zusammenhang mit Cyberpunk geben wird. "

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Das vollständige in Polnisch geführte Interview ist auf Youtube verfügbar. Englische Untertitel sind vorhanden.

Social-Hub wie in Destiny

In der Vergangenheit gab es immer wieder Gerüchte, dass Cyberpunk auf ein Social-Hub ähnlich zu Destiny 2 setzen könnte und so Singleplayer-und Multiplayer-Inhalte verbindet. Die Informationen kamen von den Youtube-Kanälen The Triple S League und The Madqueen Show. Der Social-Hub könnte dieses Online-Element sein, zumindest gibt es jetzt die offizielle Bestätigung für Online-Features. Beide Quellen bestätigen jedoch, dass CD Projekt kein MMO aus Cyberpunk machen will.

Im Interview ging Kicnski auch näher auf das noch kommende Sammelkartenspiel Gwent ein und bestätigte wenig überraschend ein »Games as a Service« - Modell für die Minispiel-Auskopplung. Dieses Geschäftsmodell sei aber auch für AAA-Spiele interessant:

"Natürlich endet jedes Spiel nach einigen Jahren, einige Service-basierte Spiele funktionieren sogar nach 10 Jahren noch, aber außerhalb unserer Haupteinnahmequelle, also große Namen, baut es eine stabile Einnahmequelle auf. Und in Zukunft können wir uns viele Verbindungen zwischen großen Spielen und Service-basierten Spielen vorstellen. Wir müssen es anerkennen, das ist offensichtlich."

Der Geschäftsmann bleibt aber insgesamt vage und trotz der fünf Jahre andauernden Entwicklungszeit sind handfeste Informationen zu Cyberpunk 2077 bisher rar gesät. Der Erfinder der Pen and Paper Vorlage Cyberpunk 2013 und Cyberpunk 2020, Mike Pondsmith, bestätige vor einigen Monaten, dass die Charakterklassen aus dem Original wie Journalist oder Rockstar auch in der Videospielumsetzung zu finden sein werden.

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