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Die wichtigsten Fragen zu Windows 7 - Teil 2 - Lohnt sich der Wechsel des Betriebssystems?

Im ersten Teil unseres Windows-Ratgebers haben wir Ihnen die wichtigsten Fragen zum Wechsel auf Windows 7 beantwortet. Im zweiten Teil gehen wir auf die Firewall, die Schnelligkeit und die Absicherung von Windows 7 ein.

von Hermann Apfelböck,
11.02.2010 13:42 Uhr

Ist die Windows-Firewall zu empfehlen?

1. Sicherheit: Schützt Win 7 ausreichend vor Malware?

Ja. Wie schon unter Windows Vista arbeitet standardmäßig die Windows Firewall (siehe Punkt 29) und die Antispyware Windows Defender. Die Benutzerkontensteuerung hat Microsoft deutlich bedienungsfreundlicher angelegt, und zu den bekannten Schutztechniken (Data Execution Prevention, Address Space Layout Randomization) kommt ein neuer Schutz vor Pufferüberläufen im Kernel-Kontext (Safe Unlinking).

Virenwächter und Virenscanner sind nach wie vor nicht Systemstandard. Hier bietet Microsoft mit den kostenlosen Security Essentials eine Ressourcen-sparende, wartungsfreie und einfache Lösung, die sich automatisch ins neue Wartungscenter integriert.

» Teil 1: Die wichtigsten Fragen zu Windows 7
» Alle Ratgeber zu Windows 7

Schattenkopien zur Wiederherstellung: Bereits die Home-Premium-Edition enthält diese automatische Sicherungsfunktion für geänderte Benutzerdateien (Punkt 30)Schattenkopien zur Wiederherstellung: Bereits die Home-Premium-Edition enthält diese automatische Sicherungsfunktion für geänderte Benutzerdateien (Punkt 30)

2. Sicherheit: Ist die Windows-Firewall zu empfehlen?

Ja. Die Windows-Firewall wurde seit der Einführung unter Windows XP immer weiter verbessert. Seit Vista kontrolliert sie den ausgehenden ebenso wie den eingehenden Datenverkehr.
Unter Windows 7 kommt die Fähigkeit hinzu, das private und das öffentliche Profil simultan zu laden und je nach Netzverbindung die passenden Regeln zu wählen. Somit besteht kein Bedarf mehr nach einem zusätzlichen Paketfilter. Die Konfiguration für ausgehende Verbindungen ist allerdings kompliziert. Unter „Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit“ können Sie eine Whitelist an Anwendungen definieren, die ausgehende Verbindungen aufbauen dürfen, alle anderen werden geblockt. Einige Firewalls von Drittanbietern bieten komfortable Konfigurations-Assistenten, die diese Liste während der normalen Arbeit erweitern. Mit Windows 7 Firewall Control können Sie so einen Lernassistenten auch für die Standard-Firewall von Vista und Windows 7 nachrüsten.

3. Sicherheit: Was bringen die Schattenkopien?

Die Schattenkopien gibt es bereits ab Home Premium – eine Aufwertung der Home-Edition, die wir sehr begrüßen. Damit erhält auch die Masse der Privatanwender eine automatische Versionssicherung von Benutzerdateien. Ältere Dateiversionen finden Sie über das Kontextmenü „Vorgängerversionen wiederherstellen“. Schattenkopien berücksichtigen nur Änderungen: Gibt es keine älteren Versionen, dann wurde die Datei offenbar nie geändert. Welche Laufwerke den Schutz erhalten sollen und wie viel Platz er auf der Festplatte beanspruchen darf, können Sie unter „Computer, Eigenschaften, Computerschutz“ festlegen.

4. Sicherheit: Ist Bitlocker ein Kaufargument?

Die Windows-Funktion zur Laufwerksverschlüsselung ist kein wirklich wichtiges Argument, um auf Win 7 umzusteigen. Zumal Sie sich dann für die teure Windows-7-Ultimate-Edition entscheiden müssten.
Für Bitlocker spricht jedoch, dass es keine komfortablere Alternative gibt. Die Benutzung erklärt sich aus den Kontextmenü-Optionen der Laufwerke. Für die Verschlüsselung der Systempartition ist eigentlich ein TPM-Chip auf dem Motherboard erforderlich, notfalls geht’s aber auch anders.

Gegen Bitlocker spricht der hohe Preis der Ultimate-Edition – und das kostenlose Tool Truecrypt. Funktional kann das Open-Source-Programm gut mithalten, in der Bedienung ist es etwas komplizierter. Ein starkes Argument für Truecrypt ist die Systemunabhängigkeit: Einen Truecrypt-verschlüsselten USB-Stick können Sie auch auf einem XP-Rechner nutzen.

5. Sicherheit: Verschlüsselt Bitlocker nur ganze Laufwerke?

Eigentlich ja – tatsächlich können Sie aber über die VHD-Unterstützung in Windows 7 Datencontainer beliebiger Größe erstellen, diese als Laufwerk mounten und mit Bitlocker ver- und entschlüsseln. Das Erstellen und Mounten von virtuellen Harddisks (VHDs) geschieht in der Datenträgerverwaltung oder mit Diskpart.


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