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Freitag, 19.03.2010
 
Hardware - Praxis - Windows 7
von Hermann Apfelböck (ha) 23.01.2010, 10:00 Uhr

Die 27 wichtigsten Fragen zu Windows 7

Neue PCs, Notebooks und Netbooks kommen jetzt mit Windows 7. Wer seinen alten Rechner umstellen will, hat mehrere Möglichkeiten. Wir beantworten 27 der häufigsten Fragen zum Wechsel aufs neue System – und verraten, ob sich die 64-Bit-Variante lohnt.
Inhaltsverzeichnis
»  Einleitung
»  Wie komme ich günstig an mehrere Win-7-Lizenzen?
»  Kann man von XP auf Windows upgraden?
»  Auf welche Festplatten kann ich installieren?
»  Kompatibilität
Windows 7 ist da, und die Entscheidung fällt schwer: Sollen Sie umsteigen? Welche Edition passt am besten? Auf welche Komponenten können Sie keinesfalls verzichten? Ist die 32-Bit-Architektur vernünftig, oder sollen es schon 64 Bit sein?

Jede Menge Fragen – und die richtigen Antworten sind mitunter nicht ganz einfach: Es geht nicht nur ums Geld, sondern auch um technische Folgen. So ist etwa der Schritt zu 64 Bit für unerfahrene Anwender (noch) nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Und ein Wechsel von XP auf Windows 7 erfordert strategisches Vorgehen, damit Sie nicht ganz von vorne beginnen müssen.

Und wussten Sie, dass das neue System auf günstigen Netbooks eventuell Aero-Funktionen vermissen lässt? Hier finden Sie Antworten auf alle wesentlichen Fragen zu Kauf und Umstieg.
1. Kauf: Wie unterscheiden sich die Windows-7-Varianten?

Die Editionen unterscheiden sich in zahlreichen Details. Bedeutsam für den europäischen Markt sind vor allem die folgenden Ausgaben:
  • Starter = schlanke Netbook-Edition. Sie ist nicht mehr, wie einmal geplant, auf drei Anwendungen limitiert.

  • Home Premium = Starter Edition + Aero-Funktionen + Media Center + Multitouch + Zubehör/Spiele + Heimnetzgruppenerstellung.

  • Professional = Home Premium + EFS-Verschlüsselung + Virtualisierung (XP-Mode) + Offline-Dateien + Remote Desktop Host + Domänenbeitritt.

  • Ultimate/Enterprise = Professional + Bitlocker-Verschlüsselung + Mehrsprachigkeit + spezielle Firmennetzkomponenten + VHD-Boot.

    Ultimate und Enterprise sind technisch vergleichbar, unterscheiden sich aber im Lizenzmodell: Ultimate gibt es als Einzellizenz für Endanwender, Enterprise nur über Volumen-Lizenzen für Firmen.

2. Kauf: Genügt mir die Home-Premium-Edition wirklich?

Home Premium ist die Standard-Edition für den Endkunden. Es bietet unter Windows 7 mehr als unter Vista: Mit den Schattenkopien und der PC-Komplettsicherung hat Microsoft die Home-Edition in puncto Datensicherheit deutlich aufgewertet. Was Sie im privaten Umfeld, also außerhalb eines Firmennetzes, vermissen könnten, sind die Verschlüsselungskomponenten Bitlocker und EFS sowie der Remote Desktop Host (die zugreifende Client-Komponente ist in Home Premium enthalten). Wenn Sie sich darüber hin-
aus für die Windows-eigene Virtualisierung und für volle VHD-Unterstützung interessieren, reicht Home Premium nicht aus. Allerdings gibt es für alle genannten Komponenten kostenlose Alternativen.
3. Kauf: Kann ich von Home Premium etwa auf Pro aufrüsten?

Ja – über das Anytime Upgrade. Windows 7 kopiert bei der Installation stets alle Systemdateien auf die Festplatte. Somit stimmt etwa ein Home Premium binär mit der Ultimate-Version überein. Die Unterschiede der Editionen steuert der Produktschlüssel. Microsofts Motiv für diese Technik war nicht zuletzt das Anytime Upgrade. Es ermöglicht Benutzern kleiner Windows-7-Editionen mit wenigen Klicks den Umstieg auf eine größere. Sie müssen nur den Schlüssel für die größere kaufen und den bestehenden durch den neuen ersetzen. Dieser definiert die neue Version und schaltet die neuen Funktionen frei. Der Aufstieg ist aber teuer – von Home Premium auf Ultimate kostet er etwa 175 Euro.
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Avatar TAPO
TAPO
#1 | 23. Jan 2010, 10:57
Zu erwähnen wäre noch dass der Diskdirektor vom Acronis TrueImage Home 2010 noch immer Probleme macht (ich weiß Acronis-Problem), denn selbst mit aktuellster Version kann man die Partitionsgrößen zwar verändern, wobei das Win7 danach schlichtweg nicht mehr startet und selbst eine Rückgängigmachung der Änderung das System nicht mehr starten lässt!
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Avatar S.o.T.
S.o.T.
#2 | 23. Jan 2010, 12:22
Schöne Übersicht! Vielen Dank dafür, hat mir geholfen. :-)
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Avatar Taveren
Taveren
#3 | 23. Jan 2010, 13:00
Finde es immer noch geil das ich nirgendwo finde das windos7 absolut nicht mit usb-geräten zurechtkommt.

Ne digitalle Kammera hats nicht erkannt, eine externe Fernsehrfestplate ned und eine neue externe Festplatte konnte ich erst garnicht formatieren.
Unter XP gabs diese probleme ned.
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Avatar Rizzo_the_Spacerat
Rizzo_the_Spacerat
#4 | 23. Jan 2010, 13:20
Ich hatte bis jetzt garkeine Probleme mit USB Geräten. USB-Hub. Diverse USB Sticks, externe Festplatten, Wlan-usb-stick. alles ohne Probleme (bis auf das ding, das der Fritz usb wlan stick nachmdem W7 in den standby modus gegangen ist der stick nur durch einen neustart wieder zum arbeiten zu überreden ist, ich denke aber das liegt an den fritz treibern)

Ansonsten ist der umstieg von XP auf 7 echt problemlos verlaufen. Vista hatte ich ausgelassen. Was sich merklich gebessert hat ist das file-handling. Dateioperation (vorallem bei großen dateien) laufen merklich schneller ab.

Ich hab noch kein programm gefunden was nicht läuft. Außer das er bei Civilisation4 meckert das es da angeblich kompatibilitätsprobleme geben würde. Wenn man auf "trotzdem starten" geht läuft das spiel 1a bis auf 2 animationen im spiel die komsicherweise in zeitlupe ablaufen.
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Avatar Kenny83
Kenny83
#5 | 23. Jan 2010, 13:39
Zu Frage 7: Wahrscheinlich würde ich mir auch von Microsoft vorschreiben lassen, wie oft ich denen Geld in den A**** pumpe..das wär ja noch schöner!
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Avatar ct23
ct23
#6 | 23. Jan 2010, 16:33
Zur Starter Edition, die gibt es ausschlisslich nur in der 32 bit Version und man kann nur max. 2GB RAM adressieren. Auch sind lediglich nur die Features beschnitten, ansonsten gab es keinerlei Anpassung an Netbooks.
Das Speichermanagement ist das selbe wie bei den anderen. Auf all zu schwachbrüstigen Netbooks wird man also auch mit dieser Edition seine liebe Not haben.

Ausserdem darf man das Hintergrundbild am Desktop nicht ändern. oO
(in Redmond ist man also der Meinung das ein fixes Wallpaper mehr Performance bringt als wenn man das OS an die Hardware anpasst ^^)

Den XP Mode gibt es auch für die Home Editionen von 7, sowie für Vista. Man muss es hier nur manuell machen, sowie ein Image (oder eine Installations CD) von Windows XP Pro haben, inkl. gültigen Key. (man muss dann bei VirtualPC in den Einstellungen die Integration aktivieren)
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Avatar uLu_MuLu
uLu_MuLu
#7 | 23. Jan 2010, 17:14
Bekomme nächste Woche auf meiner Uni die 7er Version. Bin mal gespannt, da ich Vista immer schlecht fand...

Cooler Guide, vielen Dank!
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Avatar allround_gamer
allround_gamer
#8 | 23. Jan 2010, 17:49
danke erstmal für den artikerl!

hatte aber noch eine frage: ist es möglich dass man direkt von einem 32-bit system auf ein 64-bit system upgraden kann?
danke im vorraus

MfG
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Avatar area
area
#9 | 23. Jan 2010, 18:15
Zitat von allround_gamer:
danke erstmal für den artikerl!

hatte aber noch eine frage: ist es möglich dass man direkt von einem 32-bit system auf ein 64-bit system upgraden kann?
danke im vorraus

MfG


Nein, das ist nicht möglich!

Allerdings muss ich hier noch einmal explizit erwähnen, das man unbedingt die 64-Bit Version nehmen sollte! Wenn der Prozessor nur ein (älterer) 32-Bit Prozessor ist wäre eh von Windows 7 abzuraten.
Eine Ausnhame machen da noch die abgespeckten Win7 Versionen, welche auch auf meinem Drittrechner noch sehr gut lief. Das ist immerhin ein kt133 Modell mit 768MB und es lief dort besser als mit Windows XP!

Die 64-Bit Version alleine schon wegen der Adressierung, was den Arbeitsspeicher anbelangt.
Wer seine 4 oder gar 8GB nutzen möchte, muss ein 64-Bit OS benutzen. Kompatibilität ist identisch zu 32-Bit (99,1%) etwa! die 0,9% wird man vermutlich eh nie finden!
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Avatar troublix
troublix
#10 | 23. Jan 2010, 19:08
Zitat von area:

Die 64-Bit Version alleine schon wegen der Adressierung, was den Arbeitsspeicher anbelangt.
Wer seine 4 oder gar 8GB nutzen möchte, muss ein 64-Bit OS benutzen. Kompatibilität ist identisch zu 32-Bit (99,1%) etwa! die 0,9% wird man vermutlich eh nie finden!

Eher: wer seine 4 oder 8 GB unter Windows nutzen will muss ein 64Bit-Windows benutzen. Es gibt auch eine Adresserweiterung für 32Bit, Microsoft hatte die aber nur in die Server-Versionen von Windows eingebaut.
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