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Auf geht's

Bestenliste: CPUs für Spiele - Prozessoren Rangliste Juli 2017

In unserer Kaufberatung zu den besten Gaming CPUs empfehlen wir Prozessoren in verschiedenen Preisbereichen - jetzt auch inklusive dem Vergleich Ryzen 5 vs. Intel Core i5 und Ryzen 7 gegen Core i7.

von Nils Raettig,
06.07.2017 08:01 Uhr

Empfehlung des Monats: Der Ryzen 5 1600 mit sechs Kernen und 12 Threads ist für Spieler momentan eine sehr gute Wahl, da er nur etwa 20 Euro teurer als der Core i5 7500 ist, dafür aber zwei Kerne mehr besitzt, die virtuelle Kernverdoppelung unterstützt und sich dank des freien Multiplikators relativ einfach übertakten lässt, um das Niveau des 30 Euro teureren Ryzen 5 1600X zu erreichen.Empfehlung des Monats: Der Ryzen 5 1600 mit sechs Kernen und 12 Threads ist für Spieler momentan eine sehr gute Wahl, da er nur etwa 20 Euro teurer als der Core i5 7500 ist, dafür aber zwei Kerne mehr besitzt, die virtuelle Kernverdoppelung unterstützt und sich dank des freien Multiplikators relativ einfach übertakten lässt, um das Niveau des 30 Euro teureren Ryzen 5 1600X zu erreichen.

Ryzen 5 1600 bei Amazon holen

Hinweis: Im Juni sind neue Intel-Prozessoren für den Sockel 2066 erschienen, in unsere Empfehlungen nehmen wir sie aber vorerst nicht auf. Bei den beiden günstigeren Kaby Lake X-Modellen wie dem Core i7 7740X liegt das an der etwas fragwürdigen Kombination aus maximal vier Kernen mit Intels vergleichsweise teurer High-End-Plattform, zumal sich mit Kaby Lake X-CPUs nicht alle Funktionen von Sockel 2066-Mainboards nutzen lassen. Im Falle von Skylake-X (u.a. Core i9 7900X) mit sechs und mehr Kernen ist der Grund primär der hohe Preis ab circa 400 Euro. Für Spieler ist es in der Regel sinnvoller, nicht so viel für einen Prozessor auszugeben und stattdessen mehr Geld in eine flottere Grafikkarte zu investieren. Auch AMDs voraussichtlich im August oder September kommende Threadripper-Prozessoren mit bis zu 16 Kernen werden diesen Preisrahmen vermutlich sprengen.

In unserer Empfehlung für Gaming-CPUs lassen wir sehr günstige Budget-Prozessoren größtenteils links liegen. In einem Spiele-PC sollte heute auch bei sehr beschränktem Budget möglichst ein Vierkern-Prozessor verbaut sein, schon aufgrund der wesentlich höheren Zukunftssicherheit. Außerdem arbeitet der PC dann auch flotter, wenn Sie mehrere Programme gleichzeitig nutzen.

Allerdings hat Intel mit der Core i3-Serie und vor allem mit dem extrem günstigen Pentium G4560 durchaus noch interessante, weil sehr schnelle Dual-Core-Prozessoren im Preissegment unter 100 Euro im Angebot, die dank Hyperthreading vier Threads bearbeiten können und in den meisten aktuellen Titeln noch mehr als ausreichend Leistung liefern. Manche Spiele mit deutlich höherer Multi-Core-Auslastung laufen aber in maximalen Details nicht mehr ganz flüssig auf den i3 Dual-Cores und dem Pentium – wer kann, greift deshalb besser zu einem Prozessor mit vier oder mehr Kernen.

Außerdem beschränken wir unsere Empfehlungen auf die weit verbreiteten und aktuell mit neuen Prozessoren versorgten Plattformen von AMD mit AM4 und Intel (primär Sockel 1151), sofern sie in den entsprechenden Preisbereichen angeboten werden.

Fusion-APUs mit relativ leistungsfähiger integrierter DX11-Grafikeinheit wie der AMD A10 7850K sind für Einsteiger-PCs geeignet, benötigen aber auch ein Mainboard mit Sockel FM2, der weder die flotteren FX-Prozessoren (Sockel AM3+) noch die neuen Ryzen-CPUs (Sockel AM4) unterstützt. Da eine Kombination aus CPU und separater Grafikkarte jedoch viel leistungsfähiger ist, greifen Spieler ohnehin besser nicht zu einer APU.

Für Mittelklasse- und High-End-Systeme bietet endlich auch wieder AMD eine Alternative zu Intel: Seit Anfang März 2017 sind die Ryzen-7-Prozessoren auf dem Markt, Mitte April folgten die Ryzen-5-CPUs. In Spielen können sie zwar noch nicht immer ihr ganzes Potenzial abrufen, was manche Entwickler wie im Falle von Ashes of the Singularity oder Total War: Warhammer bereits mit passenden Patches angehen.

Aufgrund der hohen Kernzahl zu einem vergleichsweise niedrigen Preis und der damit verbundenen Zukunftssicherheit stellt Ryzen in den meisten Fällen ein durchaus sehr interessantes Gesamtpaket dar. Auch die Energieeffizienz und damit die Hitzeentwicklung ist mit Ryzen wieder a konkurrenzfähig zu Intels Core-i-Prozessoren.

Rangliste CPU Performance Spiele

Performance Rating: Full HD
Durchschnitt (RotTR nur DX12, Deus Ex: MD nur DX11)

  • durchschnittliche fps
  • minimale fps
Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T
128
106
Core i7 5960X 3,0 GHz, 8C/16T
125
102
Core i7 7700K 4,2 GHz, 4C/8T
121
98
Core i7 7740X 4,3 GHz, 4C/8T
119
96
Core i7 6700K 4,0 GHz, 4C/8T
116
97
Core i7 4790K 4,0 GHz, 4C/8T
109
84
Ryzen 7 1800X 3,6 GHz, 8C/16T
105
83
Ryzen 5 1600X 3,6 GHz, 6C/12T
103
80
Ryzen 7 1700X 3,4 GHz, 8C/16T
101
78
Core i5 7600K 3,8 GHz 4C/4T
101
81
Ryzen 5 1600 3,2 GHz, 6C/12T
101
75
Ryzen 7 1700 3,0 GHz, 8C/16T
99
77
Core i5 7500 3,4 GHz, 4C/4T
97
76
Core i7 2600K 3,5 GHz, 4C/8T
96
76
Ryzen 5 1500X 3,5 GHz, 4C/8T
93
71
Core i3 7350K 4,2 GHz, 2C/4T
87
67
FX 8350 4,0 GHz, 8C/8T
80
63
FX 6300 3,5 GHz, 6C/6T
71
54
  • 0
  • 26
  • 52
  • 78
  • 104
  • 130

WQHD
Durchschnitt (RotTR nur DX12, Deus Ex: MD nur DX11)

  • durchschnittliche fps
  • minimale fps
Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T
90
80
Core i7 5960X 3,0 GHz, 8C/16T
89
77
Core i7 7700K 4,2 GHz, 4C/8T
89
77
Core i7 7740X 4,3 GHz, 4C/8T
88
76
Core i7 6700K 4,0 GHz, 4C/8T
87
76
Ryzen 7 1800X 3,6 GHz, 8C/16T
85
71
Core i7 4790K 4,0 GHz, 4C/8T
85
73
Ryzen R7 1700X 3,4 GHz, 8C/16T
83
69
Ryzen 5 1600X 3,6 GHz, 6C/12T
83
70
Core i5 7600K 3,8 GHz 4C/4T
83
71
Ryzen 5 1600 3,2 GHz, 6C/12T
83
66
Core i7 2600K 3,5 GHz, 4C/8T
82
69
Ryzen 7 1700 3,0 GHz, 8C/16T
82
69
Core i5 7500 3,4 GHz, 4C/4T
81
68
Ryzen 5 1500X 3,5 GHz, 4C/8T
80
66
Core i3 7350K 4,2 GHz, 2C/4T
78
64
FX 8350 4,0 GHz, 8C/8T
75
61
FX 6300 3,5 GHz, 6C/6T
67
51
  • 0
  • 18
  • 36
  • 54
  • 72
  • 90

Insgesamt
Durchschnitt (RotTR nur DX12, Deus Ex: MD nur DX11)

  • durchschnittliche fps
  • minimale fps
Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T
109
93
Core i7 5960X 3,0 GHz, 8C/16T
107
89
Core i7 7700K 4,2 GHz, 4C/8T
105
87
Core i7 7740X 4,3 GHz, 4C/8T
104
86
Core i7 6700K 4,0 GHz, 4C/8T
101
87
Core i7 4790K 4,0 GHz, 4C/8T
97
78
Ryzen 7 1800X 3,6 GHz, 8C/16T
95
77
Ryzen 5 1600X 3,6 GHz, 6C/12T
93
75
Ryzen R7 1700X 3,4 GHz, 8C/16T
92
74
Core i5 7600K 3,8 GHz 4C/4T
92
76
Ryzen 5 1600 3,2 GHz, 6C/12T
92
70
Ryzen 7 1700 3,0 GHz, 8C/16T
90
73
Core i7 2600K 3,5 GHz, 4C/8T
89
73
Core i5 7500 3,4 GHz, 4C/4T
89
72
Ryzen 5 1500X 3,5 GHz, 4C/8T
86
68
Core i3 7350K 4,2 GHz, 2C/4T
83
65
FX 8350 4,0 GHz, 8C/8T
77
62
FX 6300 3,5 GHz, 6C/6T
69
52
  • 0
  • 22
  • 44
  • 66
  • 88
  • 110

CPUs bis 150 Euro

In diesem Preisbereich haben wir lange Zeit AMDs FX-Prozessoren für den Sockel AM3+ empfohlen, auch weil Intel hier maximal Dual-Core-CPUs im Portfolio hat. Da es aber keine neuen Prozessoren mehr für diesen in die Jahre gekommenen Sockel gibt und Ryzen-3-Prozessoren in diesem Preisbereich im Laufe des Jahres erscheinen werden, raten wir nicht mehr zum Kauf von FX-CPUs.

Dass Intel-Prozessoren in diesem Preisbereich maximal über zwei Kerne verfügen, hat sich auch mit der aktuellen Kaby Lake-Generation nicht geändert. Eine wichtige Neuerung gibt es allerdings doch: Die Pentium-Prozessoren beherrschen jetzt Hyper-Threading für die virtuelle Kern-Verdoppelung, deshalb können sich genau wie günstige Dual-Cores der i3-Serie von Intel durchaus für einen Gaming PC eignen. Optimale Zukunftssicherheit bieten solche CPUs als Spiele-Prozessor aufgrund der geringen Kernzahl allerdings nicht, was sie trotz der aktuell meist noch guten Spieleleistung vor einem eventuellen Kauf bedenken sollten.

Intel Pentium G4560

Intels Pentium G4560 kostet nur etwa 70 Euro, dafür hat er aber Hyperthreading zur virtuellen Kernverdoppelung zu bieten. Ein Novum bei den Pentium-Prozessoren, dass sie durchaus auch für Spieler mit kleinem Budget interessant macht.

Die beiden Kerne takten mit 3,5 GHz, einen Turbo-Boost gibt es nicht. Mögliche Alternativen sind der Pentium G4600 (3,6 GHz, ca. 85 Euro) und der G4620 (3,7 GHz, ca. 95 Euro). Ob sich dieser Aufpreis in Anbetracht der geringen Taktsteigerung lohnt, ist allerdings etwas fragwürdig.

Ein großer Vorteil der aktuellen Pentium-CPUs besteht darin, dass sie wie alle aktuellen Kaby Lake-Prozessoren auf Mainboards mit dem Sockel 1151 laufen. Das macht es vergleichsweise einfach möglich, den PC später mit einer schnelleren CPU aufzurüsten.

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Intel Core i3 7100

Der Core i3 7100 ist ein Dual-Core-Prozessor aus Intels Kaby Lake-Generation für knapp 120 Euro. Gegenüber dem Pentium G4560 bietet er einen um 400 MHz höheren Takt. Das ist in Spielen durchaus spürbar, man muss allerdings dazu sagen, dass der Aufpreis dafür unverhältnismäßig hoch ausfällt.

Momentan gibt es im Preisbereich bis 150 Euro allerdings von Intel keine attraktiveren Angebote in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis, während AMD hier bis zum Erscheinen der Ryzen 3-CPUs nur die veralteten und deshalb nicht mehr wirklich empfehlenswerten FX-Prozessoren zu bieten hat.

Wer bei der CPU nicht unbedingt so sparsam sein muss, dass maximal der Pentium G4560 in Frage kommt und gleichzeitig nicht mehr als 150 Euro für einen Prozessor ausgeben will, der sollte deshalb falls möglich auf das Erscheinen von Ryzen 3 warten.

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