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Seite 3: Die besten Selbstbau-PCs - Gaming PCs 2017 – Kaufberatung ab 500 Euro, Juni 2017

850-Euro-PC

Für 850 Euro spielen Sie bereits eine Klasse höher als mit unserer 500-Euro-Konfiguration. Prozessor und Grafikkarte sind spürbar schneller, die Leistungsreserven entsprechend höher. Dazu kommt eine flotte SSD für schnelleren Programmzugriff und kürzere Ladezeiten in Spielen.

• Prozessor Sockel AM4 – AMD Ryzen 5 1600

In Mittelklasse-PCs wie unserem 850-Euro-Rechner ist AMD mit seinen Ryzen-5-Prozessoren momentan aus unserer Sicht die beste Wahl. Der Ryzen 5 1600 verfügt über sechs Kerne, außerdem unterstützt er die virtuelle Kernverdoppelung. Dieses Extra haben bei Intel nur die deutlich teureren Core-i7-CPUs oder die langsameren Core i3-Prozessoren zu bieten, mehr als vier Kerne gibt es hier außerdem abseits sehr teurer Highend-CPUs (noch) nicht.

Wir haben uns für den Ryzen 5 1600 (ca. 200 Euro) entschieden. Sein Standardtakt liegt bei 3,2 GHz, der maximale Turbo-Takt beträgt 3,6 GHz. Für etwa 20 Euro Aufpreis können Sie auch zum um 400 MHz höher getakteten Ryzen 5 1600X greifen, dank des freien Multiplikators bei allen Ryzen-CPUs können Sie den Ryzen 5 1600 bei guter Kühlung aber auch entsprechend selbst übertakten.

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• Prozessorkühler – EKL Alpenföhn Sella


Der günstige EKL Alpenföhn Sella ist dank drei Heatpipes leistungsstark und dennoch relativ kompakt, was die Kompatibilität mit Gehäusen und hohen Arbeitsspeicher-Riegeln erhöht. Der mitgelieferte 92-mm-Lüfter kühlt leise, aber ausreichend stark. Wenn Ihnen die Lautstärke Ihres PCs nicht so wichtig ist, können Sie stattdessen auch den Standard-CPU-Kühler verwenden, der beim Prozessor mitgeliefert wird.

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• Mainboard Sockel AM4 – ASRock AB350 Pro4


Der B350-Chipsatz von AMD bietet eine gute Mischung aus Preis und Leistung. Das ASRock AB350 Pro4 hat extern unter anderem sechs USB-3.0-Anschlüsse (einen vom Typ-C), zwei USB 2.0-Anschlüsse, einen LAN-Port und drei Audio-Buchsen (3,5 Millimeter) zu bieten. Auch moderne Schnittstellen wie M.2 (1x per PCI Express angebunden, 1x per SATA) für den Anschluss schneller Datenträger sind vorhanden.

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• Arbeitsspeicher DDR4-3200 – Patriot Viper 4 Series / 8,0 GByte Kit


Unserer Erfahrung nach profitieren AMDs Ryzen-Prozessoren relativ stark von einem hohen Speichertakt. Gleichzeitig ist es aber gar nicht so einfach, hoch getakteten RAM auf AM4-Mainboards zu nutzen. Die Situation soll sich mit der neuesten A.G.E.S.A-Version (»AMD Generic Encapsulated Software Architecture«) 1.0.0.6 deutlich verbessert haben (auch für das ASRock-Mainboard gibt es bereits ein passendes BIOS).

Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir hier aber dennoch das Speicher-Kit Viper 4 Series von Patriot, das von ASRock erfolgreich mit dem AB350 Pro4 getestet wurde (siehe auch die entsprechende »Qualified Vendor List«). Beachten Sie allerdings, dass es nötig sein kann, die richtige Taktrate und die entsprechenden Timings im BIOS selbst einzutragen, damit sie auch wirklich genutzt werden.

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• Grafikkarte – Geforce GTX 1060 Windforce OC 6G


Im Preisbereich von 250 Euro duellieren sich momentan AMDs Radeon RX 580 (8,0 GByte) und Nvidias Geforce GTX 1060 (6,0 GByte). Beide Karten sind ähnlich schnell, aufgrund des größeren Videospeichers würden wir tendenziell eher zur RX 580 raten. Da sie aber genau wie die Radeon RX 570 momentan in Deutschland praktisch nicht lieferbar ist, raten wir vorerst zum Kauf der GTX 1060. Die GTX 1060 Windforce OC von Gigabyte liefert bei niedriger Lautstärke genug Leistung für aktuelle, anspruchsvolle Titel in maximalen Details und Full HD-Auflösung.

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• Festplatte – Western Digital Blue / 1,0 Terabyte


Die Blue-Modelle von Western Digital mit 7.200 Umdrehungen pro Minute sind für eine herkömmliche Magnetfestplatte im 3,5-Zoll-Format ziemlich schnell und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Der Speicherplatz von nominell 1.000 GByte reicht für Windows sowie eine Menge Spiele.

Wenn Sie noch etwas Luft im Budget haben, ist eine zusätzliche SSD (siehe unten) aber in jedem Fall anzuraten, da sie den PC doch bei fast allen Aufgaben spürbar beschleunigt. Auch das Starten der Lieblingsspiele geht mit einer SSD in der Regel spürbar schneller.

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• SSD – SanDisk Plus / 120 GByte

Die SanDisk Plus ist eine der günstigsten SSDs mit 120 GByte Speicherplatz, ihre Leistung stimmt aber dennoch. Die Geschwindigkeitsunterschiede zu teureren Konkurrenten fallen höchstens in Ausnahmefällen spürbar auf.

Die SATA3-SSD liest Daten mit bis zu 535 Megabyte pro Sekunde und schreibt diese mit maximal 440 Megabyte pro Sekunde. SanDisk gewährt drei Jahre Garantie auf seine Produkte.

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Gehäuse – BitFenix Neos

Das preiswerte Bitfenix Neos Gehäuse verfügt über einen vorinstallierten Gehäuse-Lüfter im gängigen 120-mm-Format und kann bis zu sechs Festplatten und Grafikkarten mit bis zu 30 Zentimetern Länge fassen.

Die aus Gitterdraht bestehende Front ist trotz des günstigen Preises mit Staubfiltern ausgestattet und bietet Platz für zwei weitere Lüfter – unterm Strich bietet das Bitfenix Neos viel PC-Gehäuse pro Euro.

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• Netzteil – be quiet! Pure Power 10 / 500 Watt

Das ATX-Netzteil Pure Power 10 von be quiet! glänzt mit hoher Effizienz, die der Stromversorgung eine 80 Plus Silber-Zertifizierung einbringt. Luxus-Features wie absteckbare Kabel, sodass nur die nötigen Strippen im Gehäuse liegen, hat es zwar nicht, die kosten aber immer etwas Aufpreis. Das Pure Power 10 CM (Cable Management) hat die Option für 10 Euro mehr.

Mit 500 Watt liefert das Pure Power 10 genug Leistung für den 850 Euro-PC, auch stärkere aktuelle Grafikkarten kommen heute damit aus. Die Garantie liegt bei drei Jahren.

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