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Seite 4: Die besten Selbstbau-PCs - Gaming PCs 2017 – Kaufberatung ab 500 Euro, Juni 2017

1.000-Euro-PC

Der 1.000-Euro-Selbstbau-PC besticht durch sein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis und bietet mit dem Ryzen 7 1700 und seinen acht Kernen sehr gute Zukunftssicherheit. Eine flotte SSD ist natürlich ebenfalls mit an Board.

• Prozessor Sockel AM4 – AMD Ryzen 7 1700

In Sachen CPU kommen beim 1.000-Euro-PC aus unserer Sicht momentan vor allem drei Modelle in Frage: Der Ryzen 5 1600(X) aus dem 850 Euro-PC, um genug Luft für den Kauf einer GTX 1070 zu schaffen. Der deutlich teurere Core i7 7700(K), da er trotz »nur« vier Kernen in Spielen momentan oft noch schneller ist als Ryzen-Modelle mit höherer Kernzahl. Oder der Ryzen 7 1700 mit acht Kernen, der hohe Zukunftssicherheit bietet. Da man eine CPU in der Regel deutlich seltener austauscht als die Grafikkarte, haben wir uns letztlich für den Ryzen 7 1700 entscheiden.

Ähnlich wie beim Ryzen 5 1600 gibt es auch hier ein X-Modell (Ryzen 7 1700X), das für ungefähr 50 Euro mehr von Haus aus etwas höhere Taktraten bietet. Der Aufpreis für den nochmals 130 Euro teureren Ryzen 7 1800X mit wiederum leicht erhöhten Taktraten lohnt sich dagegen aus unserer Sicht nicht.

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• Prozessorkühler – EKL Alpenföhn Ben Nevis Advanced



Der neue Alpenföhn Ben Nevis Advanced von EKL kombiniert einen 130-Millimeter-Lüfter mit vier Heatpipes, dadurch ermöglicht er eine leise, aber leistungsstarke Kühlung. Seine Abmessungen sind gleichzeitig relativ kompakt, so dass es zu vielen Gehäusen und Speicherriegeln kompatibel ist.

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• Mainboard Sockel AM4 – ASRock AB350 Pro4


Der B350-Chipsatz von AMD bietet eine gute Mischung aus Preis und Leistung. Das ASRock AB350 Pro4 hat extern unter anderem sechs USB-3.0-Anschlüsse (einen vom Typ-C), zwei USB 2.0-Anschlüsse, einen LAN-Port und drei Audio-Buchsen (3,5 Millimeter) zu bieten. Auch moderne Schnittstellen wie M.2 (1x per PCI Express angebunden, 1x per SATA) für den Anschluss schneller Datenträger sind vorhanden.

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• Arbeitsspeicher DDR4-3200 – Patriot Viper 4 Series / 8,0 GByte Kit


Unserer Erfahrung nach profitieren AMDs Ryzen-Prozessoren relativ stark von einem hohen Speichertakt. Gleichzeitig ist es aber gar nicht so einfach, hoch getakteten RAM auf AM4-Mainboards zu nutzen. Die Situation soll sich mit der neuesten A.G.E.S.A-Version (»AMD Generic Encapsulated Software Architecture«) 1.0.0.6 deutlich verbessert haben (auch für das ASRock-Mainboard gibt es bereits ein passendes BIOS).

Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir hier aber dennoch das Speicher-Kit Viper 4 Series von Patriot, das von ASRock erfolgreich mit dem AB350 Pro4 getestet wurde (siehe auch die entsprechende »Qualified Vendor List«). Beachten Sie allerdings, dass es nötig sein kann, die richtige Taktrate und die entsprechenden Timings im BIOS selbst einzutragen, damit sie auch wirklich genutzt werden.

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• Grafikkarte – Geforce GTX 1060 Windforce OC 6G


Im Preisbereich von 250 Euro duellieren sich momentan AMDs Radeon RX 580 (8,0 GByte) und Nvidias Geforce GTX 1060 (6,0 GByte). Beide Karten sind ähnlich schnell, aufgrund des größeren Videospeichers würden wir tendenziell eher zur RX 580 raten. Da sie aber genau wie die Radeon RX 570 momentan in Deutschland praktisch nicht lieferbar ist, raten wir vorerst zum Kauf der GTX 1060. Die GTX 1060 Windforce OC von Gigabyte liefert bei niedriger Lautstärke genug Leistung für aktuelle, anspruchsvolle Titel in maximalen Details und Full HD-Auflösung.

Um die Grafikleistung gegenüber dem 850-Euro-PC zu erhöhen, müssen Sie momentan mindestens 160 Euro mehr für die Geforce GTX 1070 investieren. Das entsprechende Geld ließe sich etwa bei der CPU sparen, in dem Sie den Ryzen 5 1600 aus dem 850-Euro-PC verwenden, das lohnt sich allerdings nur dann wirklich, wenn Sie in höheren Auflösungen als Full HD spielen.

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• Festplatte – Western Digital Blue / 1,0 Terabyte


Die Blue-Modelle von Western Digital mit 7.200 Umdrehungen pro Minute sind für eine herkömmliche Magnetfestplatte im 3,5-Zoll-Format ziemlich schnell und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Der Speicherplatz von nominell 1.000 GByte reicht für Windows sowie eine Menge Spiele.

Wenn Sie noch etwas Luft im Budget haben, ist eine zusätzliche SSD (siehe unten) aber in jedem Fall anzuraten, da sie den PC doch bei fast allen Aufgaben spürbar beschleunigt. Auch das Starten der Lieblingsspiele geht mit einer SSD in der Regel spürbar schneller.

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• SSD – SanDisk Plus / 240 GByte

Die SanDisk Plus ist eine der günstigsten SSDs mit 240 GByte Speicherplatz, ihre Leistung stimmt aber dennoch. Die Geschwindigkeitsunterschiede zu teureren Konkurrenten fallen höchstens in Ausnahmefällen spürbar auf und die 240 GByte bieten genug Platz für Windows und mehrere Spiele.

Die SATA3-SSD liest Daten mit bis zu 535 Megabyte pro Sekunde und schreibt diese mit maximal 440 Megabyte pro Sekunde. SanDisk gewährt drei Jahre Garantie auf seine Produkte.

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• Gehäuse – Fractal Design Core 2500


Trotz des schlichten Äußeren hat das Fractal Design Core 2500 Gehäuse viel zu bieten. Neben zwei vorinstallierten 120-Millimeter-Lüftern können bis zu vier weitere davon im Gehäuse angebracht werden, am linken Seitenteil ist sogar für einen 140-Millimeter-Lüfter Platz.

Auch die integrierte Lüftersteuerung sowie die durchweg solide Verarbeitung ist in der Preisklasse des Fractal Design Core 2500 nicht selbstverständlich.

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• Netzteil – be quiet! Pure Power 10 / 500 Watt

Das ATX-Netzteil Pure Power 10 von be quiet! glänzt mit hoher Effizienz, die der Stromversorgung eine 80 Plus Silber-Zertifizierung einbringt. Luxus-Features wie absteckbare Kabel, sodass nur die nötigen Strippen im Gehäuse liegen, hat es zwar nicht, die kosten aber immer etwas Aufpreis. Das Pure Power 10 CM (Cable Management) hat die Option für 10 Euro mehr.

Mit 500 Watt liefert das Pure Power 10 genug Leistung für den 850 Euro-PC, auch stärkere aktuelle Grafikkarten kommen heute damit aus. Die Garantie liegt bei drei Jahren.

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