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Es war einmal #17 - Blizzard knickt ein

Heute in »Es war einmal«: Nach umfangreichen Spielerprotesten muss sich der Publisher Blizzard mehr oder weniger öffentlich geschlagen geben und zieht den Schwanz ein.

von Peter Smits,
15.05.2010 09:00 Uhr

Täglich berichtet GameStar.de über die aktuellen Ereignisse in der Welt der Videospiele, doch wie ist der »status quo« überhaupt entstanden? In dem wöchentlichen Format »Es war einmal« wagen wir den Blick in die Vergangenheit und präsentieren Ihnen die wichtigsten News, die heißesten Gerüchte, und die besten Neuerscheinungen vor genau neun Jahren.

10. Mai - 16. Mai 2001

Die wichtigste News

Blizzard rechtfertig »Spionage-Patch«

Vor neun Jahren hatte der eigentlich beliebte Publisher und Hersteller Blizzard eine ganze Reihe Spieler gegen sich aufgebracht. Mit dem Patch 1.06 für das Action-Rollenspiel Diablo 2 nahm sich die Firma das Recht heraus, persönliche Daten der Battle.net-Nutzer zu speichern und in Fällen von Gesetzesverstößen zu nutzen. Über das kontroverse Update hatten wir bereits in einer Ausgabe Es war einmal der letzten Wochen berichtet.

BlizzardBlizzard

In der Woche vom 10. bis zum 16. Mai 2001 sah sich Blizzard gezwungen, eine Stellungnahme zum von vielen Spielern »Spionage-Patch« genannten Update zu veröffentlichen. Zu groß wurde der öffentliche Druck, der durch Beschwerden und Fachpresse aufgebaut wurde. In der Stellungnahme wurde die Sicherung persönlicher Daten hauptsächlich damit gerechtfertigt, dass das Unternehmen auf diese Weise effektiver gegen Hacker vorgehen könne, die anderen Spielern im Multiplayer-Modus den Spielspaß verdarben. Außerdem wurde zu einem gewissen Grad zurückgerudert, da die Sicherung personenbezogener Daten in Deutschland zu dem Zeitpunkt illegal war.

Diablo 2 - Screenshots ansehen

» Den Test von Diablo 2 lesen

Diablo 2Diablo 2

Wörtlich sagte Blizzard: "Motivation waren die gehäuften Klagen der aktiven Diablo 2 Battle.net Spieler über wiederholte Attacken von Cheat-Hackern. [...] Die geänderten Nutzungsbedingungen sollen Blizzard nun die Option eröffnen, gegen diese Attacken wirksamer vorgehen zu können. Mit dem Diablo 2 Patch 1.06 wurden/wird, entgegen der irrtümlich verbreiteten Annahme, kein Cookie auf die Festplatte des Nutzers geladen. Im akuten Verdachtsfall behält sich Blizzard das Recht vor, IP Adresse, ID CPU sowie ID Festplatte und Betriebssystem zu scannen, soweit dies das geltende Datenschutzrecht in den einzelnen Ländern erlaubt. Bis dato wurden weltweit keinerlei personenbezogenen Daten gesammelt und gespeichert. In Deutschland wird dies generell nicht passieren, da die hiesigen rechtlichen Bestimmungen das nicht zulassen!"

Weitere News:

  • Das isländische Entwicklerstudio Crowd Control Productions veröffentlichte am 15. Mai 2001 acht neue Screenshots ihres Online-Spiels EVE: The Second Genesis, das sich noch in Entwicklung befand. Der Titel wurde bis zu seiner Veröffentlichung 2003 in EVE Online umbenannt und wird noch heute nicht nur von treuen Fans gespielt, sondern vom Entwickler immer wieder mit neuen Inhalten versorgt.

» Den Trailer zum neuen Add-On EVE Online: Tyrannis ansehen

  • Am 10. Mai 2001 machte die Meldung die Runde, dass der Kultdesigner Richard Garriot auf der E3 2001 ein neues Spiel vorstellen wird. Gerüchten zufolge handelte es sich um ein Online-Spiel. Allerdings war klar, dass Garriot nicht an einem neuen Ultima-Titel arbeitete. Ältere Ableger der Serie hatten Garriot berühmt gemacht. Es handelte sich um das mäßig erfolgreiche MMORPG Tabula Rasa.

» Den Test von Tabula Rasa lesen


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