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Es war einmal #10 - Wütende Würmer & das Ende von Ultima Online 2

In unserem neuen wöchentlichen Format blicken wir zurück auf die Spielewelt vor neun Jahren.

von Peter Smits,
27.03.2010 15:15 Uhr

Täglich berichtet GameStar.de über die aktuellen Ereignisse in der Welt der Videospiele, doch wie ist der »status quo« überhaupt entstanden? In dem wöchentlichen Format »Es war einmal« wagen wir den Blick in die Vergangenheit und präsentieren Ihnen die wichtigsten News, die heißesten Gerüchte, und die besten Neuerscheinungen vor genau neun Jahren.

22. März - 28. März 2001

Die wichtigste News

Ultima Online 2 wird eingestampft

Das Online-Rollenspiel Ultima Online wird häufig als Anfang des Genres bezeichnet. 1997 legte es den Grundstein für heute so beliebte Spiele wie World of Warcraft oder Aion, indem es das Spielen mit vielen anderen Menschen auf der Welt in einem spaßigen Paket verpackte. Außerdem zeigte Ultima Online mit dem damalig großen Erfolg, dass Publisher sehr wohl monatlich eine Gebühr für das Spielen ihrer MMORPGs erheben können. Bereits zwei Jahre nach der Veröffentlichung von Ultima Online kündigte Electronic Arts einen Nachfolger an: Ultima Online 2: Lord British Strikes Back.

Das erste Bild zu Ultima Online 2Das erste Bild zu Ultima Online 2

Am 22. März 2001 bestätigte Electronic Arts offiziell, dass die Arbeiten an dem mittlerweile auf Ultima Worlds Online: Origin umgetauften Spiel eingestellt wurden. Der Publisher hatte erkannt, dass auf dem noch sehr übersichtlichen MMORPG-Markt eine so frühe Veröffentlichung eines Sequels nur dem eigenen Produkt, nämlich dem ersten Teil, Konkurrenz machen könne. Da Ultima Online mit 230.000 zahlenden Spielern weiterhin für schwarze Zahlen sorgte, sah man die teure Entwicklung eines Nachfolgers als unnötig an. Wenige Tage nach der Einstellung des Projekts bestätigte EA die Entlassung von 200 Mitarbeitern. Wie viele davon tatsächlich bei dem Ultima Online 2-Entwickler Origin Systems gearbeitet haben, ist nicht genau bekannt.

Ultima Online - Screenshots ansehen

Bekannt ist jedoch, dass sich der Schöpfer der Ultima-Serie, Richard Garriott, am 24. März 2001 zu Wort gemeldet hat. Garriot dachte zu dem Zeitpunkt darüber nach, seine alte Serie fortzuführen, nachdem er sie nach der Fertigstellung von Ultima 9 verlassen hatte. In einem Interview sagte er: "Die Keine-Konkurrenz-Vereinbarung mit EA läuft jetzt in ungefähr acht Tagen aus, und ich überlege schon, ein neues Team anzustellen und ins Geschäft zurückzukehren."

Ultima Online 2Ultima Online 2

Zwar ist aus einem neuen Ultima-Spiel von Garriott nichts geworden, er konnte aber mindestens ein Drittel des bisherigen Ultima-Entwicklerstudios für sein neues Projekt gewinnen: Tabula Rasa. Das Online-Rollenspiel erschien am 14.10.2007 in Deutschland. Bereits am 01.03.2009 wurden die Server wegen zu niedriger Spielerzahlen wieder abgeschaltet. Die »Mutter aller MMORPGs«, Ultima Online, ist dagegen immer noch online.

Weitere News:

  • Die Entwickler von Piranha Bytes haben am 22. März 2001 einen ersten Patch für Gothic veröffentlicht. Viele Spieler hatten sehnlichst auf ein Update gewartet, da das deutsche Rollenspiel mit vielen Bugs und Darstellungsproblemen bei Voodoo-3-Grafikkarten zu kämpfen hatte.
  • Am 23. März 2001 enthüllten fünf Mitglieder des Entwicklerteams von Blizzard, dass das Diablo 2-Addon Lord of Destruction eine maximale Auflösung von 800 x 600 unterstützt. Das Hauptspiel konnte bisher nur mit 640 x 480 Bildpunkten gespielt werden
  • Die britische Tageszeitung The Guardian zitierte am 26. März 2001 eine Studie, laut der "Kinder, die süchtig nach Computerspielen sind" gute Chancen haben, "überdurchschnittlich intelligent zu werden, auf Universitäten zu gehen und bessere Jobs zu bekommen". Als »süchtig« werden all jene bezeichnet, die über einen Zeitraum von fünf Jahren »exzessiv« daddeln. Mittlerweile soll die Sucht-Definition etwas genauer bestimmbar sind.

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