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Auf geht's

Es war einmal #35 - Grafikpracht aus Deutschland

Diese Woche in »Es war einmal«: Grafikpracht aus Deutschland & die Entstehung der Globalstrategie.

von Peter Smits,
09.10.2010 10:00 Uhr

Täglich berichtet GameStar.de über die aktuellen Ereignisse in der Welt der Videospiele, doch wie ist der »status quo« überhaupt entstanden? In dem wöchentlichen Format »Es war einmal« wagen wir den Blick in die Vergangenheit und präsentieren Ihnen die wichtigsten News, die heißesten Gerüchte, und die besten Neuerscheinungen vor genau neun Jahren.

04. Oktober 2001 – 10. Oktober 2001

Die wichtigsten News

Aquanox und Civilization 3 erreichen Gold-Status

Unter der Leitung der heutigen Spieledesigner-Legende Sid Meier wurde im Jahre 1991 ein neues Genre gegründet. Das rundenbasierte Globalstrategiespiel Civilization ließ den Spieler eine menschliche Zivilization über mehrere Jahrtausende aufbauen und fesselte damals viele Spieler über viele Stunden an ihren Amiga, Atari, Apple oder PC. Der Erfolg des Spiels sorgte bis heute für vier offizielle Nachfolger. Vor neun Jahren freute sich die Spielergemeinde auf den dritten Teil der Serie, der erstmals von dem neu gegründeten Entwicklerstudio Firaxis programmiert wurde.

Am 09. Oktober 2001 meldete GameStar, dass Civilization 3 den Gold-Status erreicht hatte. Die Entwicklung war also offiziell abgeschlossen und bis zum Release-Termin am 17. November wurde die Zeit für das Pressen der CDs o.Ä. benutzt. Sinnvolle Änderungen gegenüber dem Vorgänger wie beispielsweise die neuen Ländergrenzen sorgten dafür, dass Civilization 3 im GameStar-Test eine herausragende Bewertung von 91% einheimsen konnte. Wie beim direkten Vorgänger fungierte Sid Meier übrigens nur noch als Namenspatron und Berater, der eigentliche Chefentwickler des Spiels war Jeff Briggs.

Civilization 3 - Screenshots ansehen

Wer auf seinem Bildschirm statt geruhsame Taktik lieber adrenalinhaltige Action sehen wollte, fieberte dem Release von Aquanox entgegen. Der Ego-Shooter Far Cry war nicht das erste Spiel aus Deutschland, dass auch international wegen der Grafik-Pracht Anerkennung fand. Die Entwickler von Massive Development aus Mannheim werkelten vor neun Jahren an dem Action-Spiel Aquanox, das den Spieler in eine futuristische Unterwasserwelt des 27. Jahrhunderts eintauchen ließ und für damalige Verhältnisse wirklich wunderschön aussah. Am 4. Oktober 2001 berichtete GameStar, dass die Arbeiten an Aquanox fertig gestellt sind und das Actionspiel den Gold-Status erreicht hatte.

» Den Test von Aquanox auf GameStar.de lesen

Wer virtuell untertauchen wollte, benötigte natürlich die entsprechend potente Hardware für das Spiel. Praktischerweise veröffentlichte das Entwicklerstudio Valve am 7. Oktober 2001 die Ergebnisse einer Online-Umfrage, die sich auf den Durchschnitts-PC von Spielern bezog. Insgesamt 300.000 User der Programme Half-Life 1.1.0.8 und Counter-Strike 1.3 nahmen an der Befragung teil. Demnach besaßen vor neun Jahren ein Drittel der Spieler eine CPU zwischen 700 und 900 MHz. Der RAM-Durchschnitt lag zwischen 128 und 256 Mbyte. Zum Thema Grafikkarten zitiert man am besten aus Nostalgie-Gründen die damalige News-Meldung: „Über Highend-Grafikkarten verfügt die Minderheit: Nur knapp zwei Prozent greifen auf die Power einer Geforce 3 zurück. Fast die Hälfte der User nutzen eine Riva TNT 2 oder Geforce 2 MX. „

Aquanox - Screenshots ansehen

Und was ist vor neun Jahren noch passiert?

  • Der spanische Publisher Dinamic ist pleite gegangen, weswegen das vielversprechende Adventure Runaway kurzzeitig auf der Kippe stand.
  • Das damalige Massen-Phänomen Moorhuhn ging in die dritte Runde.
  • Die Firma SquareSoft zeigte sich angesichts der miesen Einspielergebnisse von ihrem Renderfilm Final Fantasy- Die Mächte in Dir enttäuscht.

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