Festplatten - "Magnetische Lawine" ist Ursache für Datenfehler

Forscher der Universität von Kalifornien haben in Zusammenarbeit mit Hitachi einen der Hauptgründe für Festplattenprobleme entdeckt. Die sogenannten magnetischen Lawinen entstehen, wenn sich der Schreib/Lesekopf der Festplatte über einem Bereich der Magnetscheibe befindet und daraufhin dieser Bereich unbeabsichtigt seine Polarität ändert. Dies sorgt für eine Art Kettenreaktion in den umgebenden Bereichen.

von Georg Wieselsberger,
18.07.2007 20:32 Uhr

Forscher der Universität von Kalifornien haben in Zusammenarbeit mit Hitachi einen der Hauptgründe für Festplattenprobleme entdeckt. Die sogenannten magnetischen Lawinen entstehen, wenn sich der Schreib/Lesekopf der Festplatte über einem Bereich der Magnetscheibe befindet und daraufhin dieser Bereich unbeabsichtigt seine Polarität ändert. Dies sorgt für eine Art Kettenreaktion in den umgebenden Bereichen.

Joshua Deutsch, Professor für Physik an der Universität von Kalifornien, erklärte die neuen Erkenntnisse. Jeder kleine Bereich auf der Platte beginnt, magnetisch zu "flattern", wenn sich beí einem Schreibvorgang der Festplattenkopf nähert, bis er seine neue Polarität schliesslich annimmt. Durch gegenseitiges Verstärken des Flatterns in den Bereichen kann es dann zu unbeabsichtigten und sprunghaften Änderungen der anliegenden Sektoren kommen, die ganze Datenblöcke löschen können. Mit den neuen Informationen hofft man, in Zukunft noch sicherere Festplatten zu entwickeln.


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