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Fünf Gameplay-Erkenntnisse aus Far Cry 5 - Schilderwahn und Steven Seagal

Der Shooter sieht wie eine typische Fortsetzung aus. Bei genauerem Hinsehen und Anspielen haben wir aber einige interessante Entdeckungen gemacht.

von Jonas Gössling,
21.08.2017 18:00 Uhr

Far Cry 5 - Preview-Video: Ist dieses Redneck-Amerika nun Satire oder Realität? 6:06 Far Cry 5 - Preview-Video: Ist dieses Redneck-Amerika nun Satire oder Realität?

Eigentlich ist Far Cry 5 bereits der sechste Teil der langlebigen Shooter Reihe, dem Steinzeit-Ableger Primal sei Dank. Dass da Abnutzungserscheinungen auftreten, ist deswegen kaum verwunderlich. Auch der neueste Ableger scheint in die gleiche Kerbe wie seine Vorgänger zu schlagen: Ein Irrer herrscht über eine Region, wir halten ihn auf.

Nur kämpfen wir dieses Mal eben gegen eine amerikanische Sekte im Staat Montana, anstatt gegen etwa eine Armee im Himalaya. Beim Anspielen haben wir festgestellt, dass trotz starker Ähnlichkeiten zu seinen Vorgängern Far Cry 5 Potential für etwas Eigenes hat - und das hat viel mit Warnschildern und Steven Seagal zu tun.

Das Böse in Far Cry 5: Wahnsinn mit Methode (Plus-Report)

1. Die Sache mit den Warnschildern

Nur mit Schildern wissen wir, wo sich bestimmte Tiere aufhalten. Eine Minimap gibt es nicht mehr.Nur mit Schildern wissen wir, wo sich bestimmte Tiere aufhalten. Eine Minimap gibt es nicht mehr.

Wie Assassin's Creed: Origins oder teilweise bereits Watch Dogs 2 macht auch Far Cry 5 Schluss mit der bekannten Ubisoft-Formel. Das bedeutet im Klartext, dass es keine Türme mehr gibt, die die Karte des Gebiets nach und nach aufdecken. Aber wie wissen wir dann, wo wir Tiere jagen, oder Geheimnisse finden können?

Die Antwort geht Hand in Hand mit dem Wegfall der Minimap. Wie in Skyrim gibt es im Shooter nur noch einen Kompassbalken am oberen Bildschirmrand. Alles, was wir zuvor sofort per Turm auf der Karte enthüllt haben, müssen wir nun in der Welt selbst finden.

In Far Cry 5 wird es deswegen wichtig sein, dass wir uns mit NPCs unterhalten und unsere Umgebung aufmerksam beobachten. In der Kleinstadt Fall's End finden wir etwa einen Zettel, der von einer Operation an einem Silo berichtet. So schalten wir eine kleine Nebenmission frei, in der wir besagten Ort von Feinden säubern.

Auf der Straße entdecken wir hingegen ein Schild, das uns vor Wölfen warnt - wie im echten Leben. Nur das wir im Spiel ab sofort auf der Karte das Revier des Wolfes sehen. Auch Angelstellen finden wir so. Warnschilder sorgen also nicht nur für Atmosphäre in Montana.

Mehr über Far Cry 5: Wie der Koop wirklich funktioniert

2. Die Betonung liegt auf Shooter

Nick säubert in seinem Flugzeug die Straße für uns. Das macht Spaß, ist aber (noch) etwas zu effizient.Nick säubert in seinem Flugzeug die Straße für uns. Das macht Spaß, ist aber (noch) etwas zu effizient.

In Far Cry 5 legen wir uns mit der Sekte vom selbsternannten Propheten Joseph Seed an. Um das fiktive Gebiet Hope County von seinem Einfluss zu säubern, befreien wir Städte und Siedlungen von den gewaltbereiten Schergen des Verrückten.

Rein theoretisch gehen wir dabei vor, wie wir wollen. Entweder ballern wir einfach alles über den Haufen. Oder wir schleichen uns durchs Land und schalten Feinde leise nacheinander aus. Allerdings ist letzteres in der Praxis deutlich schwieriger.

Denn nicht nur schlagen die Wachen beim kleinsten Mucks Alarm und jagen uns durch die Gegend. Far Cry 5 drängt uns auch mit den neuen Begleitern deutlich in Richtung Action. Wir haben jeweils mit Scharfschützin Grace, Hund Boomer und Pilot Nick die Stadt Fall's End erobert.

Den jeweiligen Mitstreiter schicken wir dabei auf bestimmte Positionen, weisen ihm ein Ziel zu, oder befehlen ihm uns zu folgen. Das erinnert ein wenig an die Rainbow-Six-Vegas-Teile. Nur können wir unseren Begleitern nicht anordnen leise vorzugehen.

Wenn Grace von einer erhöhten Position einen Feind ausschaltet, dann ist das Schleichen mit einem lauten Schuss sofort vorbei. Gleiches gilt für den Flugzeugangriff von Nick. Nur ein tödlicher Biss von Boomer bleibt meist unentdeckt. Ob das in der finalen Version so bleibt, ist noch unklar. Allzu schlimm wäre es nicht, weil bei hitzigen Gefechten dank einem explodierenden Fahrzeug schon einmal eine ganze Straße in Flammen stehen kann. Schießen in Far Cry 5 macht einfach nur Spaß.

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