Google Chrome - Entwickler wollen auf neue Browser-Engine »Blink« wechseln

Seit der ersten Version von Google Chrome verwendet der Browser die Webkit-Engine. Das soll sich bald ändern.

von Georg Wieselsberger,
04.04.2013 12:34 Uhr

Wie die Entwickler in einem Beitrag im Chromium-Blog schreiben, habe die Webkit-Engine in den letzten Jahren gute Dienste geleistet. Doch da Chrome mit mehreren gestarteten Prozessen anders umgeht als andere Browser, wurde die Programmierung immer komplexer und habe letztlich sogar neue und innovative Features verhindert.

Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, da eine neue Rendering-Engine für Browser auch das Web stark beeinflussen kann. Trotzdem sind die Entwickler überzeugt, dass die Existenz verschiedener Engines genau wie die Existenz verschiedener Browsers letztlich das Web verbessern wird. Zunächst soll der Programmcode der Engine vereinfacht werden. Schon im ersten Schritt können so 4,5 Millionen Zeilen Code gelöscht werden.

Die neue Blink-Engine wird zum Teil auf Webkit basieren und ebenfalls als Open Source freigegeben. Auch Opera Software wird Blink für den Opera-Browser verwenden und sich an der Entwicklung beteiligen.


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