Google Glass - Kritische US-Abgeordnete stellen Fragen zur Privatsphäre

Inzwischen ist in den USA auch die Politik auf die wachsenden Bedenken gegenüber der Datenbrille Google Glass aufmerksam geworden.

von Georg Wieselsberger,
20.05.2013 09:45 Uhr

Acht Kongress-Abgeordnete, darunter Republikaner und Demokraten, haben in einem Brief an Google-CEO Larry Page mehrere kritische Fragen zur kommenden Datenbrille Google Glass gestellt. So wollen die Politiker, die einem parteiübergreifenden Ausschuss zum Schutz der Privatsphäre angehören, beispielsweise wissen, ob die Brille Gesichtserkennungsfunktionen enthält und ob damit auch Objekte erkannt werden können.

»Kann ein Nutzer solche Informationen auf Wunsch erhalten? Kann ein Nicht-Nutzer oder eine andere Person sich von dieser Art Datensammlung austragen lassen? Wenn ja, wie? Wenn nicht, warum?« Die Abgeordneten fragen auch, ob Google sichergestellt hat, dass nicht wieder »versehentlich« Daten gesammelt werden wie im Fall von Street View und öffentlichen WLANs.

Die weiteren Fragen beziehen sich vor allem auf die gesammelten Daten, wie diese geschützt und wo diese gespeichert werden, ob Google dabei stets die Genehmigung der Nutzer einholt und plant, die Privatsphäre zu einer Priorität für App-Entwickler zum machen. »Wenn nicht, warum nicht? Wenn ja, bitte eine Erklärung dazu«, so der Brief (PDF, englisch), der Larry Page bis 14. Juni 2013 Zeit für eine Antwort gibt.

Google Glass - Trailer: »How it feels through Glass« 2:15 Google Glass - Trailer: »How it feels through Glass«


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