HD-Fernseher gegen PC-Monitore - HDTV bremst Fortschritt

Die Verbreitung von hochauflösenden Fernsehern hat laut Pete Brown, einem Microsoft-Manager, einen schlechten Einfluss auf den Fortschritt bei Monitoren.

von Georg Wieselsberger,
23.04.2010 15:56 Uhr

Die immer beliebteren HD-Fernseher sind vermutlich nicht nur ein technischer Fortschritt, sondern haben auch negative Auswirkungen auf den PC-Bereich. Diese Meinung vertritt Pete Brown, ein Manager bei Microsoft, in seinem Blog.

Er verwende schon seit Jahren einen älteren 23-Zoll-TFT-Monitor mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. Inzwischen sollten Geräte dieser Art die doppelte oder dreifache Pixeldichte bieten, so Brown, doch durch den Boom bei HD-Fernsehern seien auch PC-Monitore mit der Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel plötzlich Stand der Technik. Die nun fehlenden 120 Pixel seien aber manchmal wichtig, wenn man Platz auf dem Bildschirm brauche.

Größere Auflösungen gäbe es fast nur noch bei den kaum bezahlbaren 30-Zoll-Geräten, dabei sei technisch viel mehr möglich. Als Beweis führt Brown 15-Zoll-Laptops auf, deren Displays ebenfalls 1.920 x 1.200 Pixel bieten. Stattdessen habe man nun 60-Zoll-Fernseher mit Pixeln, die fast die Größe von Reißnägeln hätten.

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