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Hegemony Rome: The Rise of Caesar - Römisches Hungerspiel

Wie schlägt sich Hegemony Rome: The Rise of Caesar im Vergleich zu Total War: Rome 2 und wo unterscheiden sich die beiden Strategiespiele besonders? Diese Fragen beantworten wir in der Angespielt-Vorschau zur Early-Access-Version.

von Christian Weigel,
22.02.2014 13:20 Uhr

Hegemony Rome: The Rise of Caesar - 30 Minuten Gameplay-Walkthrough 31:38 Hegemony Rome: The Rise of Caesar - 30 Minuten Gameplay-Walkthrough

Das Entwicklerstudio Longbow Games, dessen neuestes SpielHegemony Rome: The Rise of Caesar aktuell auf Steam als Early-Access-Vorschauversion verfügbar ist, hat eine große Vorliebe für antike Strategie. Hegemony: Philip of Macedon ließ uns in die Sandalenstapfen von Alexanders berühmtem Vater - dem König von Mazedonien - treten. In Hegemony Gold: Wars of Ancient Greece konnten wir als Athener oder Spartaner unsere Phalanxtruppen durch ganz Griechenland marschieren lassen.

Was ist Early Access?
Im Early-Access-Progamm von Steam können Spiele bereits in frühen Alpha- und Beta-Phasen gekauft werden. Wer früh zugreift, erhält das Spiel in der Regel günstiger und muss für die später erscheinende Vollversion nichts draufzahlen. Allerdings gibt es auch keine Garantien, dass angekündigte Features tatsächlich eingebaut werden, man kauft eben ein unfertiges Spiel und sollte sich darüber auch im Klaren sein.

Der gallische Krieg

Der Name Rise of Caesar legt nun nahe, dass es in Hegemony Rome um eben jenen berühmten Gaius Julius geht, der sich als Bezwinger Galliens einen Namen machte. In den ersten beiden spielbaren Kapiteln der Kampagne erleben wir die Anfänge seines Gallien-Feldzuges gegen räuberische Keltenstämme in der Nähe des Genfer Sees.

Cäsar selbst ist übrigens als Ein-Mann-Generalseinheit auf dem Spielfeld mit von der Partie und kann verschiedenen Einheiten als Kommandeur beigefügt werden. Der Fortgang der Kampagne wird, abgesehen von ein paar einleitenden Worten vor einem gezeichneten, dezent animierten Hintergrund, durch Meldungen verschiedener Charaktere fortgetragen, die uns mit Missionszielen versorgen.

Die noch fehlenden Kampagnenkapitel 3 und 4 sollen sich weiter mit Cäsars Aufstieg beschäftigen - parallel dazu ist das eigentliche Herzstück des Spiels ein Sandbox-Modus dabei, der uns beim Erobern Galliens zwischen den Pyrenäen und dem Ärmelkanal ohne einengende Story-Ereignisse völlig freie Hand lässt - als Römer oder einer der gallischen Stämme. Mehrspieler-Funktionen sind nicht vorgesehen und ein finales Releasedatum gibt es noch nicht - »it's done, when it's done«, wie die Entwickler angeben.

Alles auf einer Karte

Das Besondere an den Spielen der Hegemony-Reihe ist, dass sie Strategie- und Taktikebene nahtlos miteinander verschmelzen. Während in Total War: Rome 2zwischen einem Kampagnen- und dem Schlachtenmodus hin- und hergeschaltet wird, passiert in den Hegemony-Spielen all das auf der Strategiekarte, die einen nahtlosen Zoom bietet: Wir können mit dem Mausrad jederzeit zwischen der Ansicht ganz Galliens oder zu unseren Legionen im Getümmel hin- und herrollen.

Auf halber Zoom-Strecke tauscht Hegemony Rome dabei die 3D-Modelle der Einheiten und Städte sowie die Landschaft gegen Brettspielklötzchen und eine Pergament-Karte aus, damit wir die Übersicht besser behalten. Das ganze Spiel läuft dabei in Echtzeit ab; wollen wir gleichzeitig mehrere Aktionen koordinieren, ist die Pause-Taste nicht nur nützlich, sondern unabdingbar. Da Hegemony Rome gleichzeitig Strategie und Taktik in Echtzeit bietet, sind bei der Kartengröße und den Einheiten einige Kompromisse nötig.

Hegemony Rome: The Rise of Caesar - Screenshots ansehen

Die von den Entwicklern auf der Early-Access-Seite versprochene »Satelliten-getreue Karte Galliens« ist ein verkleinertes Modell der Region mit arg reduzierter Topografie. Mit den Truppen ist es nicht anders: Eine Legion zum Beispiel besteht gerade einmal aus 32 Legionärsfigürchen, die völlig ausreichen, einen Alpenpass komplett zu blockieren, wenn sie in 8x4-Formation Schulter an Schulter marschieren. Die Strecke von Oberitalien bis an den Genfer See läuft eine Truppe dabei in knapp fünf Minuten.

Hungrige, hungrige Legionäre

Ochsenkarren wie dieser markieren die Nachschubrouten, die für die Logistik im Spiel sehr wichtig sind. Komisch nur, dass kein Ochsentreiber das Gefährt lenkt.Ochsenkarren wie dieser markieren die Nachschubrouten, die für die Logistik im Spiel sehr wichtig sind. Komisch nur, dass kein Ochsentreiber das Gefährt lenkt.

Legionen laufen aber nur so weit, wie der Proviant in ihren Legionärslunchboxen reicht: In der Hegemony-Reihe ist es Tradition, dass ein General auch an die Verpflegung denken muss. Ist der Mundvorrat nämlich aufgebraucht, gehen Moral und Kampfgeist über die Wupper, und die Truppe ist nicht mehr zu gebrauchen.

Verhindern lässt sich das, indem wir unsere Kohorten möglichst in der Nähe unserer Siedlungen und Camps stationieren - innerhalb eines gelb angezeigten Versorgungsradius greifen die Truppen automatisch auf deren Vorratslager zurück, solange diese genügend Nachschub enthalten.

Schwierig wird es immer dann, wenn wir unsere Einheiten auf größere Märsche fernab von den heimischen Kantinen schicken müssen - in diesem Fall achten wir besser darauf, dass jede Truppe mit der maximalen Menge an tragbaren Kalorien ausgerüstet ist: das Interface hat einen eigenen Button für »Vorräte aufstocken«.

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