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Hour of Victory im Test - Die Stunde des Sieges? Nicht unbedingt!

Die Stunde des Sieges? Wer auch immer hier gewinnt -- es ist nicht der Spielspaß.

von Franz Philipp Dubberke,
17.04.2008 10:03 Uhr

Bildschirmfarbe und verschwommenen Kanten zeigen unseren Gesundheitszustand.Bildschirmfarbe und verschwommenen Kanten zeigen unseren Gesundheitszustand.

Ein Soldat brüllt »Vorsicht, Panzer!«, und wir springen sicherheitshalber in Deckung. Aber Moment: Diese Mission spielt komplett in einer Kanalisation. Die Röhren sind maximal zwei Meter breit, wie soll hier ein gepanzertes Fahrzeug reinpassen? Gar nicht, es ist auch keines da -- die Computersoldaten kombinieren nur gerne Satzfragmente bis zur Absurdität.

Willkommen in der Welt der sprachgestörten Nazi-Schergen von Hour of Victory: Mit einem Team aus drei alliierten Spezialisten Erklären Sie denen den Krieg. Im Team dabei sind der Kommandosoldat Ross, der Schütze Bull und der Schleicher Taggert. Einen dieser Herren dürfen Sie sich vor den meisten Abschnitten der Kampagne aussuchen. Jeder löst Situationen etwas anders, etwa das Problem einer blockierten Straße: Der bullige Kommandosoldat schiebt einen Tankwagen beiseite, der Scharfschütze bahnt sich mit seinem Kletterseil einen Weg, und der findige Späher zerschneidet Stacheldraht oder knackt Türschlösser. Das klingt interessant -- ist es aber nicht. Die möglichen Wege liegen immer in unmittelbarer Nähe und sehen jedes Mal gleich aus.

Stunde der Dummheit

In machen Missionen dürfen wir selbst ans Steuer eines Panzers.In machen Missionen dürfen wir selbst ans Steuer eines Panzers.

Unsere Gegner gehen in Deckung, sobald sie unter Beschuss stehen -- das ist löblich. In den meisten Fällen verstecken sie sich jedoch so, dass ihre Hinterköpfe noch zu sehen sind -- das ist dumm. Sobald wir uns anders verhalten, als das Spiel es vorsieht, kann es zu seltsamen Begebenheiten kommen: Wir stürmen einen Raum und lassen aus taktischen Gründen einige Gegner links liegen. Das Spiel erwartet aber von uns, dass wir in diesem Moment woanders stehen; wenn wir die einzige Wache im Raum erschießen, erscheint prompt eine neue aus dem Nichts. Ebenso unausgegoren ist die Grafik: Die Umgebung steckt voller Kanten, das Gesamterscheinungsbild wirkt verwaschen. Ändern dürfen wir keine Einstellung außer der Auflösung, wobei Hour of Victory auf unserem Testrechner (3,2 GHz, Geforce 7800 GTX) selbst in der untersten der drei Einstellungen heftig ruckelte. Dazu kamen wiederholte Abstürze. Kleine Lichtblicke sind die Beleuchtung, die stationären Geschütze und die fahrbaren Panzer. Vorsicht: Um Hour of Victory im Internet spielen zu können, benötigen Sie eine kostenpflichtige Gold-Mitgliedschaft in Microsofts Online-Service Games for Windows. Die kostet fast sieben Euro im Monat und ist sowieso für kaum einen Shooter gerechtfertigt -- schon gar nicht für so einen Murks wie Hour of Victory.

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