Intel Skylake-Prozessoren - Angeblich geringe Mehrleistung bei gleichem Takt

Im Internet sind Benchmarks aufgetaucht,die angeblich von einem Intel Skylake-Prozessor stammen, der mit einem Core i7 4790K verglichen wurde.

von Georg Wieselsberger,
27.04.2015 07:59 Uhr

Intel hatte auf dem IDF 2014 schon die ersten Skylake-Prozessoren vorgeführt. (Bildquelle: Intel)Intel hatte auf dem IDF 2014 schon die ersten Skylake-Prozessoren vorgeführt. (Bildquelle: Intel)

Intel wird in diesem Jahr gleich zwei neue Prozessor-Generationen auf den Markt bringen. Vermutlich schon in wenigen Wochen folgen die sogenannten »Broadwell«-CPUs, die aufgrund einer enormen Verspätung von rund einem Jahr schon im Herbst durch ihre eigenen Nachfolger mit dem Codenamen »Skylake« Konkurrenz erhalten. Nun sind im Internet angebliche Benchmarks eines angeblichen Skylake-Prozessors mit der Bezeichnung Intel Core i7 6700K aufgetaucht.

Laut den Angaben ist der Core i7 6700K mit vier CPU-Kernen und Hyper-Threading 4 GHz schnell und erreicht im Turbo-Modus 4,2 GHz. Verglichen wurde diese CPU mit einem Core i7 4790K mit 4 GHz und 4,4 GHz im Turbo-Modus und den Core i7 5820K mit sechs Kernen und Taktraten von 3,3 beziehungsweise 3,6 GHz. In Benchmarks wie dem CPU-Score von 3DMark, Cinebench R15, GTA 5 und Battlefield 4 ist der Core i7 5820K trotz geringerem Takt wegen seiner sechs Kerne der schnellste Prozessor. Danach folgt der Intel Core i7 6700K, der sich je nach Test unterschiedlich stark vom Core i7 4790K absetzen kann.

Bei Battlefield 4 sind es 5,9 Prozent, bei GTA 5 2,8 Prozent und der CPU-Score des 3DMark weist immerhin 14 Prozent Mehrleistung auf. Insgesamt dürfte die neue Skylake-Architektur laut diesen Benchmarks im Vergleich zu den aktuellen Haswell-Refresh-CPUs also keine große Sprünge bei gleichem Takt machen, auch wenn der um 200 MHz geringere Turbo-Takt vielleicht eine kleine Rolle gespielt haben mag. Dafür steigt allerdings auch die TDP von den 88 Watt eines Core i7 4790K auf 95 Watt beim Core i7 6700K an. Sollten die Benchmarks korrekt sein, dürfte es wie in den letzten Jahren auch bei Intel wieder eine in manchen Fällen deutlich messbare, aber in der Praxis nicht überall spürbare Verbesserung bei der Leistung der neuen Prozessor-Generation geben.

Quelle: pcfrm

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