Internet Explorer 7.0 - voll gepackt mit Sicherheits-Features

von GameStar Redaktion,
07.06.2005 16:57 Uhr

Was das Service Pack 2 für Windows XP war, soll die Version 7.0 für den Internet Explorer werden. Microsoft will den unter Beschuss geratenen Browser retten und hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass vor allem das Thema Sicherheit im Mittelpunkt der neuen Version stehen wird.

Gordon Mangione, Vice President bei Microsofts Security Business & Technology Unit, kündigte am Montag bei einer Rede auf der TechEd-Konferenz an, dass der IE 7.0 standardmäßig den Anwendern nur eingeschränkte Rechte bieten wird.

Viele der für den IE 7.0 geplanten Änderungen, so Mangione, zielten darauf ab, den Browser sicherer zu machen vor den aktuellen Bedrohungen im Internet. Nach der Installation sollen die Anwender nur die niedrigsten Privilegien erhalten, so dass sie vor allen Gefahren gewappnet sind.

Mangione kündigte an, dass der neue Internet Explorer mit Anti-Spoofing- und Anti-Phishing-Technologien ausgestattet wird, so dass Anwender sofort erkennen können, wenn ein Angreifer versucht, sie hinters Licht zu führen.

Alle sicherheitsrelevanten Änderungen sollen in dem erweiterten Sicherheitszonen-Bereich des Internet Explorers integriert werden (Extras, Internetoptionen, Sicherheit). Schon früher hatte Microsoft angekündigt, dass künftig Cross-Domain-Scripting nicht mehr möglich sein wird und das SSL-Interface verbessert werden soll. Eventuell wird Microsoft auch eine Schnittstelle zu seinem Antispyware-Produkt schaffen.

Zu den weiteren, nicht sicherheitsrelvanten, Features soll neben Tabbed Browsing die Unterstützung von IDN (International Domain Names) gehören. Hierfür müssen IE-Anwender bisher zu einem Add-on von Verisign greifen oder die Adressen im Punycode eingeben, um beispielsweise die Website www.äöüß.de aufrufen zu können.

Der Internet Explorer 7.0 wird darüber hinaus einen integrierten RSS-Reader, eine verbesserte und vom Suchanbieter unabhängig Internet-Suchfunktion und eine neue Funktion zum Ausdrucken von Websites spendiert bekommen. Mittels einer "fit-to-page"-Funktion kann der Inhalt der gerade angezeigten Website auf das Format einer auszudruckenden Seite gestaucht werden.
(PCWelt.de)


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