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Interview zu G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra - Sienna Miller und Rachel Nichols im Gespräch

G.I. Joe hat enorme Schauwerte zu bieten: Dazu gehören auch die beiden Hauptdarstellerinnen Sienna Miller (spielt Baroness) und Rachel Nichols (in der Rolle von Shana 'Scarlett' O'Hara). Die beiden Schönheiten haben im Juli ihren neuen Film in Berlin vorgestellt. Wir haben die Gelegenheit genutzt, sie zu ihren Rollen zu befragen.

von Christian Merkel,
13.08.2009 09:00 Uhr

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Sienna Miller und Rachel NicholsSienna Miller und Rachel Nichols

Wenn man sich Film ansieht, hat man das Gefühl, es wäre endlich mal Zeit für einen weiblichen Bond?
Rachel Nichols: Ja, gute Idee. Die beiden weiblichen Charaktere in G.I. Joe passen ganz gut in einen Actionfilm, sie halten auch bestens mit dem Haufen Männer im Film mit. Weibliche Bonds wären also ganz gut, es müsste aber wie bei uns ein Double-Bond sein.

Im Film geht es ja ziemlich zur Sache. Wirkt es befreiend, anders als in Ihren Filmen zuvor Leute zu vermöbeln?
Sienna Miller: Ja, es hat richtig Spaß gemacht, auch das Training davor, das Rachel und ich gemeinsam absolviert haben. Es ist das erste Mal, dass ich so etwas körperlich herausforderndes gemacht habe und ich denke, dass ich jetzt in Sachen Martial Arts durchaus schlagkräftig bin, was ja nicht schlecht ist.

Sie haben also nachts auf der Straße keine Angst mehr?
Sienna Miller: [lacht]Klar, ich fühle mich jetzt viel sicherer. Ich könnte mich schon verteidigen, wenn ich angegriffen werde. Vermutlich würde ich aber eher weglaufen, als dass ich mich wirklich einem Kampf stelle.

Eigentlich wirken Sie gerade ziemlich schmächtig. Wie haben Sie mit Ihren männlichen Kollegen mitgehalten?
Sienna Miller: Okay, ich war deutlich fitter, als ich den Film gedreht habe. Ich bin wieder zu einem Nichts zusammengeschrumpft. Zu der Zeit haben wir viel trainiert, so dass ich deutlich stärker war.

G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra - Screenshots ansehen

Sienna MillerSienna Miller

War es verlockend, mal den Bösewicht zu mimen?
Sienna Miller: Es macht sehr viel Spaß, eine Femme Fatale darzustellen. Es ist eine große Rolle und es war eine tolle Erfahrung. Als Bösewicht bekommt man eben die großen Kanonen und die tollsten Outfits. Ich habe sowas ja noch nie gedreht, deswegen hat’s Spaß gemacht.

Hätten Sie den Charakter auch gespielt, wenn er am Ende des Films nicht so eine Wandlung durchlebt hätte?
Sienna Miller: Es war für mich interessanter, dass sie [Baroness] so zwischen Gut und Böse hin- und hergerissen ist. Das macht sie zu etwas Besonderem. Wenn dem nicht so gewesen wäre, wären da aber immer noch genug spaßige Elemente geblieben.

Rachel, war es mal eine Abwechslung, eine Frau spielen, die nicht so emotional ist und sich mehr der Wissenschaft verpflichtet fühlt.
Rachel Nichols: Ich mag es bei Scarlett, dass sie so intelligent und belesen ist. Wenn sie sich mit den Jungs streitet, kommt sie meist als Siegerin hervor. Sie ist mit den anderen Joes aufgewachsen. Deswegen ist es für sie ganz natürlich, dass sie von ihren Joe-Brüdern beschützt wird. Mit Snake Eyes verbindet sie zum Beispiel ein enges Verhältnis, mit Liebe und Emotionen hat das aber nichts zu tun. Es gibt eine ganz tolle Szene, in der sie Ripcord als erster Mann überhaupt bei den G.I. Joes als Frau wahrnimmt. Auf der einen Seite ist sie so allwissend und auf der anderen Seite so naiv. Diese beiden Elemente machen Scarlett für mich zu einer sehr tiefgründigen Person.

Sienna, bekommen Sie andere Reaktionen, wenn sie schwarzes Haar tragen anstatt dem üblichen blond?
Sienna Miller: Das dunkle Haar im Film war eine Perücke. Mein Kollege Channing Tatum hatte sich so an das dunkle Haar gewöhnt, dass er jedes Mal erschrocken ist, als wir nach dem Dreh ausgingen und ich blonde Haare hatte. Ich habe aber nie absichtlich versucht, Reaktionen hervorzurufen.
Rachel Nichols: Es ist lustig. Ich bin eigentlich natürlich blond und musste mir für den Film die Haare rot färben. Rot ist als Farbe ein absoluter Showstopper. Wenn man damit rumrennt, wird man laufend angestarrt.


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