Joint Operations - Im Langzeit-Test

von Petra Schmitz,
28.06.2004 13:38 Uhr

Seit Ende letzter Woche läuft unser Langzeit-Test von Joint Operations. Der erste Eindruck: klares Hitpotenzial. Joint Operations verbindet das alte Delta Force-Flair mit neuester Technik, gigantischen Karten und Spieleranzahlen, wie es sie bis dato noch nicht in einem Multiplayer-Shooter gegeben hat. Mit 100 Mann auf einem Server zugange zu sein, ist keine Seltenheit. Dabei spielen dann 50 auf der Seite der indonesischen Rebellen und 50 auf der Seite des Joint-Ops-Teams, das unter anderem aus Mitgliedern amerikanischer, britischer und deutscher Streitkräfte besteht. Wer jetzt stutzig wird und glaubt, dass die Rebellen alleine durch das schlechtere Equipment im Nachteil sind, liegt falsch. Die Bewaffnung und die Vehikel scheinen gut balanciert zu sein. Letztendlich hängt Sieg oder Niederlage am Teamspiel. Wir haben schon mehrfach als Mitglied der Rebellen den Joint-Ops-Streitkräften heimgeleuchtet.

Die Spielmodi orientieren sich an den aus anderen Programmen bekannten. Der spannendste ist jedoch Advance and Secure, der sich ganz gut mit dem Conquest-Modus von Battlefield Vietnam vergleichen lässt. Auch hier geht es um die Eroberung von Basen, die dann als Spawn-Punkte dienen.

Grafisch macht Joint Operations einen guten bis sehr guten Eindruck. Die Schlachtfelder -- allesamt indonesische Inselgruppen oder gigantische Terrains im dichten Dschungel -- strotzen vor Flora. Die Spielermodelle sind detailliert, und wenn es rummst, dann rummst es richtig. Besonders cool: Je nachdem wie lange eine Party dauert, erleben Sie einen Tag-Nacht-Wechsel. Gerade noch robben Sie im glühenden Abendrot zwischen Bäumen und Sträuchern hindurch, und ein paar Minuten später herrscht finstere Nacht -- nur durchbrochen von Mündungsfeuern und Explosionen.

Für die Optik ist die zuletzt bei Black Hawk Down zum Einsatz gekommen Comanche 4-Engine verantwortlich. Nur sieht die jetzt deutlich besser aus als bei Erscheinen der Helikopter-Simulation Anfang 2001.

Zwar erhielten wir das Testmuster von Joint Operations schon vor einigen Wochen, da stand der Titel aber noch nicht in den Läden. Und auch die NovaWorld-Server waren noch nicht am Start. Insofern hätten wir lediglich mit ein paar Redakteuren die gigantischen Karten bevölkern können. Unter diesen Umständen sahen wir von einem Test ab und nehmen den Titel dafür in diesem Monat umso genauer unter die Lupe. Mit bis zu 150 Spielern gleichzeitig.


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