Kostet "Vista Capable" Microsoft 8,5 Milliarden Dollar? - Zahlen von Gericht veröffentlicht

Die gerichtliche Auseinandersetzung um die angebliche Irreführung von Kunden durch das "Vista Capable"-Programm von Microsoft könnte den Softwarekonzern teuer zu stehen kommen.

von Georg Wieselsberger,
27.01.2009 15:38 Uhr

Die gerichtliche Auseinandersetzung um die angebliche Irreführung von Kunden durch das "Vista Capable"-Programm von Microsoft könnte den Softwarekonzern teuer zu stehen kommen. Wie das Gericht unter Vorsitz von Richterin Marsha Pechman veröffentlichte, hat Keith Leffler, der Experte der Klägerseite, berechnet, dass es 3,92 bis 8,52 Milliarden US-Dollar kosten würde, die aus Microsoft-Zahlen errechneten 19,4 Millionen "Vista Capable"-PCs so aufzurüsten, dass sie die Premium-Versionen von Windows Vista unterstützen. Microsoft nannte diese Zahlen in einer eigenen Eingabe absurd. Der Softwarekonzern weist die Vorwürfe der Irreführung ohnehin zurück, da Windows Vista Home eine legitime Version des Betriebssystems sei. Die Gegenseite hält diese Version, die ohne Aero-Interface auskommen muss, nicht für ein "echtes" Windows Vista.

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