League of Legends - Klage gegen Cheat-Entwickler erfolgreich: Strafe in Millionenhöhe

Vergangenes Jahr verklagten die Entwickler von LoL den Account-Service Leaguesharp. Nun wurde ein Urteil gefällt. Demnach erhält Riot Games mitunter 10 Millionen Dollar Schmerzensgeld.

von David Gillengerten,
04.03.2017 12:50 Uhr

Shots fired: League of Legends erstreitet gegen Leaguesharp einen Sieg vor Gericht.Shots fired: League of Legends erstreitet gegen Leaguesharp einen Sieg vor Gericht.

1:0 für die Spiele-Entwickler: Nachdem schon Blizzard erfolgreich gegen den deutschen Bot-Entwickler Bossland geklagt hatte, konnte nun auch Riot Games ein positives Urteil verzeichnen. Die Entwickler von League of Legends sind Mitte 2016 gegen den Bot-Service Leaguesharp vorgegangen.

Das zuständige Gericht gab Riot Games Recht und verurteilte die Betreiber der Seite, auf der »skrupellose Spieler Geld verdienen konnten, indem sie künstlich aufgelevelte Accounts erstellten und verkauften.« Die Strafe besteht aus einer Zahlung von 10 Millionen Dollar an die Entwickler von LoL.

Darüber hinaus wurde die Software von Leaguesharp gerichtlich verboten, die Kontrolle über die Website ging an Riot Games. In einem mittlerweile zurückgezogenen Statement der Entwickler des Bot-Services entschuldigten sich die Verantwortlichen für ihr Vorgehen.

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Eigentlich wurde das Urteil schon im Januar gefällt. Jedoch gab man Leaguesharp bis zum 28. Februar Zeit, alle Dienste einzustellen.

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