Mark Rein - PC-Spiele-Markt wieder am Pranger

Mitarbeiter vom Epic Games sind bekannt für ihre abfälligen Äußerungen gegenüber PC-Spielen. Besonders der technische Leiter Tim Sweeney hat sich zuletzt nicht wenige Feinde mit der Äußerung 'PCs sind für alles Mögliche gut, bloß nicht zum Spielen' gemacht. Epic-Chef Mark Rein klärt in einem neuen Interview mit ComputerandVideogames.com auf.

von Christian Merkel,
24.04.2008 09:43 Uhr

Mitarbeiter vom Epic Games sind bekannt für ihre abfälligen Äußerungen gegenüber PC-Spielen. Besonders der technische Leiter Tim Sweeney hat sich zuletzt nicht wenige Feinde mit der Äußerung 'PCs sind für alles Mögliche gut, bloß nicht zum Spielen' gemacht. Epic-Chef Mark Rein klärt in einem neuen Interview mit ComputerandVideogames.com auf:

"Die Leute da draußen sollten folgendes sehen. Wenn wir über den PC-Spiele-Markt reden, reden wir über unseren eng begrenzten Blick darauf. Wir reden nicht über Casual Games oder World of Warcraft. Wir reden über die Sachen, die wir machen wollen -- technisch hoch entwickelte Spiele mit hollywood-reifer Inszenierung. Wenn wir uns also über irgendwas beschweren, betrifft es genau das.

Wir wollen nach wie vor in der Lage sein, Spiele wie Unreal Tournament oder Gears of War auf dem PC zu verkaufen. Das ist uns wichtig. Wir wollen unsere Spielepackungen beim Händler hinstellen und keine monatliche Gebühr verlangen. Aber genau da scheint wohl nicht mehr die Zukunft zu liegen.

Ich hasse es, wenn Leute sagen: 'Das wird dem Markt passieren -- Ändert euer Geschäftsmodell!' Im Gegenteil, wir werden das nicht tun. Wir haben ein phantastisch funktionierendes Geschäftsmodell. Deswegen wollen wir auch eine Wirtschaft haben, in der wir diese Spiele für den PC bringen und die Spieler damit Spaß haben können."


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