Microsoft - »Ohne Steve Ballmer würde es keine Xbox One geben«

In einem Podcast haben Seamus Blackley, Peter Moore und Phil Spencer über die Geschichte der Xbox-Konsolen geplaudert. Demnach würde es die Xbox One wohl nicht geben, wenn Microsoft bei der »Red Ring of Death«-Thematik nicht schnell gehandelt hätte.

von Andre Linken,
03.07.2015 13:11 Uhr

Hätte Steve Ballmer bei der »Red Ring of Death«-Problematik mit der Xbox 360 nicht schnell gehandelt, würde es heute die Xbox One nicht geben.Hätte Steve Ballmer bei der »Red Ring of Death«-Problematik mit der Xbox 360 nicht schnell gehandelt, würde es heute die Xbox One nicht geben.

Hätte Microsoft damals bei der großen »Red Ring of Death«-Problematik mit der Xbox 360 nicht so schnell und zielstrebig reagiert, würde es heute keine Xbox One geben. Dies hat Peter Moore, der damals bei Microsoft gearbeitet hat, jetzt im Rahmen eines aktuellen Podcasts von IGN erklärt.

Demnach gebührt vor allem Steve Ballmer, dem damaligen Geschäftsführer von Microsoft, der größte Dank seitens der Xbox-Community. Dieser hatte ohne große Überlegungen ein Budget in Höhe von 1,15 Milliarden Dollar bewilligt, um die Problematik in den Griff zu kriegen. Hätte er nicht so gehandelt, würde nach Einschätzung von Moore die Xbox-Marke mittlerweile nicht mehr existieren.

"Ich habe damals mit meinem Finanzteam Dennis Durkin und Doug Ralphs die 1,15 Milliarden Dollar ausgerechnet. Ich werde nie vergessen, dass davon 240 Millionen Dollar alleine für FedEx vorgesehen waren. (...) Ich habe damals zitternd vor Steve gesessen, den ich abgöttisch liebe. Doch er kann ein sehr einschüchternder Mensch sein. Steve hat mich aufgefordert: »Okay, besprechen wir es«. Ich habe ihm dann gesagt »Wenn wir das nicht machen, ist diese Marke tot. (...)

Ich werde diesen Moment nie vergessen. Wenn du ein Xbox-Spieler bist, kannst du Steve Ballmer dafür danken, dass er nicht mal gezögert hat. Nun, wir waren eine wohlhabende Firma, die es sich leisten konnte, das zu machen. Doch er hat nicht mal gezögert, weil die Marke einfach viel wichtiger war. Wenn wir damals und dort nicht diese Entscheidung getroffen und uns lieber durchgemogelt hätten, würde es die Xbox-Marke und die Xbox One heute nicht geben."

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