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MSI Geforce GTX 1080 Ti Gaming X Trio - Tri-Frozr-Kühler mit drei Lüftern für Silent-Fans

Die MSI GTX 1080 Ti Gaming X Trio im Test setzt auf drei statt nur zwei Lüfter und zeichnet sich in unseren Gaming Benchmarks mit geringer Lautstärke bei hohem Takt aus.

von Christoph Liedtke,
13.10.2017 10:30 Uhr

Die Geforce GTX 1080 Ti Gaming X Trio setzt auf drei statt der üblichen zwei Lüfter. MSI siedelt die Trio zwischen der Lightning- und der Gaming-Serie an.Die Geforce GTX 1080 Ti Gaming X Trio setzt auf drei statt der üblichen zwei Lüfter. MSI siedelt die Trio zwischen der Lightning- und der Gaming-Serie an.

Mit der Geforce GTX 1080 Ti Gaming X Trio im Test präsentiert MSI ein der Lightning-Serie vorbehaltenes Kühlsystem mit drei Lüftern für die Gaming-Serie, darüber hinaus weist die Trio weitere Änderungen gegenüber der GTX 1080 Gaming X 11G auf. Bei den Farbspielereien geht MSI aber dezenter ans Werk als bei den eigenen High-End-Modellen: Die Gaming X Trio setzt auf einen in der Backplate integrierten RGB-Leuchtstreifen.

Dabei ist die 1080 Ti Gaming X Trio ab Werk übertaktet: Der GP102-Chip taktet im Auslieferungszustand mit 1.544 MHz (1.658 MHz Boost), das entspricht den Taktraten der Gaming X, gleichzeitig bedeutet das aber auch ein deutliches Taktplus zur Nvidia Referenzkarte, die einen Takt von 1.480 MHz (1.582 MHz Boost) besitzt. Der 11,0 GByte große GDDR5X-Videospeicher taktet hingegen wie von Nvidia vorgesehen mit 11,0 GHz effektiv.

Wie von der 1080 Ti Gaming X bekannt, besitzt auch die 1080 Ti Gaming X Trio per MSI Gaming App wechselbare Takt-Modi. Gegenüber des ab Werk aktiven Gaming Mode erhöht sich der Chiptakt im OC-Mode auf 1.569 MHz (1.683 MHz Boost), der VRAM arbeitet dann mit 11,124 GHz effektiv. Der Silent Mode verzichtet hingegen auf jegliches Overclocking und verwendet die von Nvidia vorgesehenen Standard-Taktraten.

Die RGB-Beleuchtung kommt auf der Backplate und der Seite gut und dabei dezent zur Geltung. Die Kühlerabdeckung ist wie von MSI gewohnt mit roten LEDs bestückt.Die RGB-Beleuchtung kommt auf der Backplate und der Seite gut und dabei dezent zur Geltung. Die Kühlerabdeckung ist wie von MSI gewohnt mit roten LEDs bestückt.

Neuer Kühler

Die größte Änderung erfährt das Kühlsystem: Die Gaming X Trio setzt erstmals auf den Tri-Frozr-Kühler (statt wie bislang von MSI gewohnt den Twin Frozr mit zwei Lüftern), der mit drei Axial-Lüftern der Torx-2.0-Serie bestückt ist. Die äußeren Lüfter haben einen Durchmesser von 100 Millimeter, der mittlere Lüfter 90 Millimeter. Das durch den zusätzlichen Lüfter verlängerte Custom Design braucht viel Platz im Gehäuse: Mit einer Einbaulänge von mehr als 32 Zentimetern ist die Trio vier Zentimeter länger als die Gaming X. Die Höhe mit 2,5 Slots fällt hingegen identisch aus.

Auch unter der Kühlerabdeckung, die statt der klassischen MSI-Optik deutlich dunkler wirkt, gibt es Veränderungen: Die direkt am Grafikchip aufliegende, vernickelte Kupferbodenplatte leitet die Abwärme an sechs statt fünf bis zu acht Millimeter dicke Heatpipes weiter, die sich auf zwei Aluminium-Kühlblöcke aufteilen.

Die Stromversorgung erfolgt durch 10+2 Phasen, die Gaming X Trio verlangt darüber hinaus nach zwei 8-Pol-Stromanschlüssen und ist mit 250 Watt TDP ausgewiesen.

Eine weitere Neuheit stellt der RGB-Leuchtstreifen dar, der seitlich in die Backplate integriert ist. Damit leuchtet die Gaming X Trio gegenüber anderen Modellen der Gaming-Serie nicht nur auf der Front in Rot, sondern bietet auch seitlich und auch auf der Backplate, die mit dem Drachenlogo und etlichen Belüftungsschlitzen versehen ist, ein in 16,8 Millionen Farben beleuchtbares MSI-Logo.

Die MSI Geforce GTX 1080 Ti Gaming X Trio soll im November in den Handel gelangen und aufgrund der Neuerungen rund 830 Euro kosten, das entspricht einem Aufpreis von etwa 30 Euro zur herkömmlichen Gaming X 11G mit Twin-Frozr-VI-Kühlung.

Technische Daten

MSI 1080 Ti Gaming X Trio

MSI 1080 Ti Gaming X

Asus 1080 Ti ROG Strix OC

Zotac 1080 Ti Mini

Grafikchip

GP102-350

Chiptakt (Basis/Boost)

1.544 /
1.658 MHz

1.594 /
1.708 MHz

1.506 /
1.620 MHz

Shader-Einheiten

3.584

TMUs / ROPs

224 / 88

Fertigungsprozess

16 nm FinFET

Videospeicher

11,0 GByte GDDR5X

Speichertakt (effektiv)

11,0 GHz

11,1 GHz

11,0 GHz

Speicherinterface

352 Bit

Speicherbandbreite

484 GByte/s

488 GByte/s

484 GByte/s

TDP

250 Watt

275 Watt

250 Watt

Ca. Preis

ab 830 Euro

Testsystem & Benchmarks

Im aktualisierten Testsystem arbeitet ein Intel Core i7 7700K, den wir mit den maximalen Standardtaktraten laufen lassen. Der Prozessor wird dank des hohen Taktes seiner vier Kerne sowie dank der Fähigkeit, acht Threads gleichzeitig bearbeiten zu können erst spät zu einem potenziellen Flaschenhals. Gekühlt wird er mit einem Noctua NH-D15.

Das ASUS ROG Maximus IX Hero mit Z270-Chipsatz ist mit 16,0 Gbyte DDR4-Arbeitsspeicher von G.Skill bestückt, den wir mit dem von Intel ausgewiesenen Takt von 2.400 MHz betreiben. Strom liefert ein be quiet! Power Zone mit 1.000 Watt. Softwareseitig setzen wir auf Windows 10 (64 Bit), die Anwendungen und Spiele sind dabei auf einer Crucial BX200 sowie einer OCZ RD400 SSD mit jeweils 480 GByte installiert.

Für die Spiele-Messungen muss sich die Grafikkarte in vier DX11-, einem DX12- und einem Vulkan-Spiel beweisen (Battlefield 1, Doom, Rise of the Tomb Raider, Total War: Warhammer, The Witcher 3: Wild Hunt, Watch Dogs 2). Alle genannten Titel testen wir mit dem höchsten Preset samt Kantenglättung und sechzehnfacher anisotroper Filterung.

Der gemessene Stromverbrauch bezieht sich auf das gesamte System, die Temperaturen ermitteln wir mit dem MSI Afterburner unter typischer Spielelast. Unsere Lautstärke-Messungen führen wir in einem schallgedämmten Raum mit einem Voltcraft SL200 durch. Das Messgerät wird im Abstand von 50 cm, schräg zur Grafikkarte und dem offenen Testsystem platziert.

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