NES Classic Mini - Hacker knacken die japanische Version

Einem japanischen Hacker ist es gelungen, auf der ?Famicom Mini ?eine eigene Linux-Distribution zu booten. Ein solcher Hack wäre theoretisch auch mit der baugleichen Retro-Konsole NES Classic Mini möglich.

von Tobias Ritter,
17.11.2016 15:40 Uhr

Nintendo Classic Mini - Special: Spiele, Speichern, Anzeigemodi 4:33 Nintendo Classic Mini - Special: Spiele, Speichern, Anzeigemodi

In Japan ist das Nintendo Entertainment System unter dem Namen Famicom (Nintendo Family Computer) bekannt. Das zuletzt weitestgehend ausverkaufte NES Classic Mini hat der Konsolenhersteller im »Land der aufgehenden Sonne« deshalb auch als Famicom Mini auf den Markt gebracht.

Und die japanische Variante der Mini-Konsole haben Hacker nun schon wenige Tage nach ihrer Veröffentlichung geknackt. Das berichtet die englischsprachige Webseite ArsTechnica.

Bald bis zu 800 Spiele möglich?

Den Hackern ist es demnach gelungen, eine eigene Linux-Distribution auf der Spielkonsole zu booten.

Für den Zugriff auf die Konsole hat der Hacker mit dem Nicknamen »urandom« auf der Platine einen Serial-USB-Adapter platziert, über den sich die Hardware von einem PC aus manipulieren lässt. Eine entsprechende Anleitung dafür kursiert bereits im Netz. Weitere Details will der Hacker schon bald öffentlich machen.

Welchen Zweck der Hack konkret hat, ist bisher unklar. Möglich jedoch, dass sich schon bald ein Fan-Wunsch erfüllt: Statt der vorinstallierten 30 könnten durch die neue Linux-Variante auf illegalen Umwegen bis zu 800 Titel auf dem NES Classic Mini verfügbar gemacht werden.

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