PhysX - GPU-PhysX bei normalen Auflösungen sinnvoll

TechGage hat eine GeForce 9800 GTX mit PhysX-Treiber mit einer PhysX-Karte und einem Intel Core 2 Extreme QX9650 mit 3 GHz verglichen.

von Georg Wieselsberger,
07.07.2008 14:32 Uhr

TechGage hat eine GeForce 9800 GTX mit PhysX-Treiber mit einer PhysX-Karte und einem Intel Core 2 Extreme QX9650 mit 3 GHz verglichen. Im 3DMark Vantage CPU-Test 2 verliert die CPU eindeutig gegen die GPU, die mehr als 7 Mal schneller ist. Die PhysX-Karte kann sich erstaunlicherweise nur um den Faktor 1,66 von der Quadcore-CPU absetzen. Allerdings handelt es sich hier um einen synthetischen Benchmark, bei dem keine besonderen Grafikfähigkeiten erforderlich sind. Daher wurde mit Unreal Tournament 3 auch ein Spiel mit PhysX-Unterstützung getestet und dabei die Berechnung auf CPU, PhysX-Karte oder GPU ausgelagert.

Bei einer Auflösung von 1680x1050 zeigt sich, dass auch hier die CPU mit den beiden anderen Karten nicht mithalten kann und mit 31 FPS abgeschlagen Letzter wird. Der PhysX-Chip zeigt hier seine Fähigkeiten mit 6o FPS, während die Grafikkarte 51 FPS erreicht. Die zusätzliche Arbeit durch die Grafikberechnung wird bereits deutlich, wirkt sich aber bei 2560x1600 Pixeln noch mehr aus. Hier besteht zwischen CPU und der Grafikkarte mit jeweils 31 FPS kein Unterschied mehr, während die PhysX-Karte 41 FPS erreicht. Die CPU-Belastung lag bei allen drei Arten der PhysX-Berechnung bei maximal 65% und im Durchschnitt gleich hoch. Damit bleibt die CPU auch weiterhin wichtig, egal wie die Physik-Berechnungen ausgeführt werden.

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