Qimonda produziert weiter - Vorwürfe an den Staat Sachsen

Während der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Jaffé die tatsächliche Lage des Speicherherstellers Qimonda überprüft, soll die Produktion weiterlaufen und vorhandene Verträge erfüllt werden.

von Georg Wieselsberger,
27.01.2009 15:04 Uhr

Während der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Jaffé die tatsächliche Lage des Speicherherstellers Qimonda überprüft, soll die Produktion weiterlaufen und vorhandene Verträge erfüllt werden. Seines Wissens gäbe es auch keine Engpässe bei der Versorgung durch Zulieferer, die sich Sorgen über ihre Bezahlung machen. Während in den Medien darüber diskutiert wird, ob Infineon seine Anteile an Qimonda eher hätte verkaufen sollen oder welche Fehler das Management von Qimonda und der CEO Kin Wah Loh gemacht haben, sehen viele leitende Angestellte und Mitarbeiter die Hauptschuld für die Insolvenz beim Staat Sachsen. Ein Mitglied des Managements, das nicht genannt werden wollte, erklärte, dass trotz des Abkommens mit der sächsischen Regierung im Dezember kein Geld geflossen sei. Sachsen hatte versprochen, 150 Millionen Euro als Kredit zur Verfügung zu stellen.

Täglich aktuelle Hardware-News? Jetzt Newsletter bestellen!


Kommentare(7)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.