Resident Evil 7 - So passt das Spiel ins Resident-Evil-Universum

Resident Evil 7 spielt nach den Geschehnissen des sechsten Teils, hat auf den ersten Blick aber nur wenig mit seinen Vorgängern zu tun – auf den zweiten dafür umso mehr. Achtung: Der Artikel enthält Spoiler!

von Redaktion GamePro, Tim Hödl,
01.02.2017 15:12 Uhr

Resident Evil 7 kehrt zu den Survival-Horror-Wurzeln der Serie zurück. Doch wie fügt es sich ins Universum ein?Resident Evil 7 kehrt zu den Survival-Horror-Wurzeln der Serie zurück. Doch wie fügt es sich ins Universum ein?

Was hat das noch mit Resident Evil zu tun? Obwohl Capcom seit der Ankündigung des siebten Teils versprach, zu den Wurzeln der Serie zurückzukehren, stellen sich viele Fans diese Frage. Schließlich verordnet Resident Evil 7 etablierten Hauptfiguren wie Jill Valentine oder Leon S. Kennedy eine Auszeit, um Ethan Winters als neuen Helden einzuführen.

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Und auch das Szenario im Stil von Texas Chain Saw Massacre will für einige nicht zu den Ereignissen in Racoon City und Co. passen. Aber wie das fertige Spiel zeigt, knüpft Resident Evil 7 an gleich mehreren Stellen an seine Vorgänger an.

Spoiler-Warnung: Achtung! Die jetzt folgenden Zeilen enthalten Spoiler zur Handlung und dem Ende von Resident Evil 7.

Die auffälligsten Verbindungen zum Resident-Evil-Universum spart sich der siebte Teil für sein Finale auf. Ethan sieht sich mit einem übermächtigen Gegner konfrontiert. Gerade als der Kampf verloren scheint, entdeckt er eine Waffe, die das Blatt wendet. Mit ihrem Namen Albert-01 spielt diese Pistole eindeutig auf den früheren Hauptantagonisten Albert Wesker an.

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Im Anschluss an den Endkampf hat zudem Serienurgestein Chris Redfield einen kleinen Auftritt. Er gehört zu dem Team, das Ethan vom Anwesen der Baker-Familie abtransportiert. Fans diskutieren aktuell jedoch darüber, ob Resident Evil 7 damit für seine Hauptfigur wirklich gut ausgeht.

Denn wie eine der letzten Szenen zeigt, fliegen Chris und Ethan in einem Helikopter der Umbrella Corporation davon – genau das Unternehmen, das im Resident-Evil-Universum als Ursprung allen Übels gilt. Oder besser gesagt: galt. Immerhin existiert Umbrella zu dem Zeitpunkt, zu dem Resi 7 spielt, offiziell schon seit einiger Zeit nicht mehr.

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Dieser Umstand macht das Ende von Resident Evil 7 natürlich umso mysteriöser. Zumal auf dem Helikopter nicht das klassisch rot-weiße Umbrella-Logo zu sehen ist und Chris Redfield in früheren Teilen gegen den Konzern kämpfte. Vielleicht deckt ja der Gratis-DLC "Kein Held" im Frühjahr auf, wie all das zusammenpasst. Zumindest stehen die Chancen gut, dass sich um Chris Redfield dreht.

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Allerdings klärt Resident Evil 7 auch schon vor dem Ende, wieso es mit "Biohazard" (dt.: Biogefährdung) den japanischen Originaltitel der Reihe im Namen trägt. Eine zentrale Rolle spielt hierbei Mia, die Frau von Ethan. Sie gibt sich als Babysitterin aus, arbeitet aber tatsächlich für eine unbekannte Organisation, die wie einst Umbrella an Bio Organic Weapons forscht. Ein Prototyp dieser Waffe ist das Mädchen Eveline. Zu ihren Fähigkeiten zählt unter anderem die Gedankenkontrolle, indem sie Menschen mit einem pilzartigen Bakterium infiziert.

Als die Organisation fürchtet, dass Konkurrenten Eveline stehlen könnten, beschließt man, sie von ihrem aktuellen Aufenthaltsort zu einem anderen zu bringen. Den Transport sollen Mia und Director Alan Droney durchführen. Doch während der Reise geht etwas schief. Eveline befreit sich. Das Chaos, das sie dabei auslöst, führt sie und Mia schließlich zu den Bakers, einer bis dato recht unscheinbaren Familie. Erst Eveline macht sie zu den Monstern, die wir als Ethan in Resident Evil 7 kennenlernen.

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