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rFactor im Test - Nach-Test zur Version 1.250

Kostenlose Addons und detailverliebte Mods haben die einst so spröde Rennsimulation rFactor in der Version 1.250 in ein Eldorado für Rennsportfans verwandelt.

von Heiko Klinge,
26.06.2007 21:16 Uhr

Sechs Autos, sieben Strecken: Das war das magere Repertoire von rFactor, als es vor fast zwei Jahren erschien. 19 Autos, 37 Kursvarianten: das Repertoire der Rennsimulation heute mit Patch 1.250. Doch Image Space, die Entwickler von rFactor, sind nicht nur extrem fleißig, sondern auch extrem spendabel – sämtliche Addons gibt’s kostenlos als Download.

Von Lienz bis Shanghai

Kurze Zusammenfassung für alle, die noch nie von diesem Spiel gehört haben: rFactor ist eine hochrealistische Rennsimulation im Stil von GTR 2, allerdings mit deutlich mehr Motorsportvarianten.

rFactorrFactor

Sie sitzen in Tourenwagen, drehen auf Nascar-Ovalen Ihre Runden oder starten im lizenzierten Festival der Geschwindigkeit von Lienz (Österreich) samt innenstädtischem Kopfsteinpflasterhoppeln sowie einer Rallye-Etappe. Im April und Mai hat Image Space zwei weitere Addons veröffentlicht: Zum einen das Panoz-Esperante-Paket, das insgesamt vier originalgetreue Autos des amerikanischen Sportwagenherstellers enthält, zum anderen den aktuellen Formel-1-Wagen von Sauber BMW. Mit den ebenfalls neu veröffentlichten und detailverliebt nachgebauten Rennstrecken von Barcelona, Mailand, Montreal, Shanghai und dem Nürburgring haben Sie mittlerweile mehr als ausreichend Spielraum, um dieses Geschoss an seine Leistungsgrenze zu treiben.

rFactor - Screenshots ansehen

Die zahlreichen und qualitativ hochwertigen Erweiterungen für rFactor belohnen wir mit Aufwertungen in den Kategorien Umfang und Streckendesign. Aber auch bei der Spielbalance haben sich die Entwickler eine bessere Note verdient. Seit dem Patch 1.150 haben Sie mehr Einstellungsmöglichkeiten für die Fahrhilfen und eine größere Übersicht in der optimierten Cockpitperspektive.

Mod-Ferrari oder Mod-Lamborghini?

So weit zum offiziellen Teil von rFactor. Doch die Rennsimulation war schon bei der Veröffentlichung Ende 2005 in beispielloser Konsequenz auf Mods ausgelegt.

rFactorrFactor

Heute zeigt sich das Ergebnis: Von der Nordschleife des Nürburgrings über alle Teams und Autos der Formel 1 bis hin zu Traumwagen von Lamborghini und Ferrari hat die Community nahezu jeden Traum eines Motorsportfans erfüllt – und das in einer Qualität, die locker mit professionellen Rennspielen wie GTR 2 oder DTM Race Driver 3 mithalten kann. Einziger Haken: Eine direkte Community-Integration wie in Trackmania United fehlt. Sie müssen Mods also erstmal im Internet ausfindig machen und von Hand kopieren. Viele Mods finden Sie direkt auf der Internetseite zum Spiel.

rFactor bekommen Sie nicht im Laden, sondern nur auf der Homepage des Entwicklers Image Space. Der Download kostet 35 Euro.

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