Scareware immer bedrohlicher - Mehr Angriffe auf Anwendungen

Scareware und Angriffe auf Anwendungen statt auf das Betriebssystem werden zu immer größeren Bedrohungen.

von Georg Wieselsberger,
09.04.2009 13:07 Uhr

Microsoft erstellt zwei Mal im Jahr den "Security Intelligence Report". Die sechste Ausgabe, die auf Deutsch heruntergeladen werden kann, behandelt die zweite Hälfte des letzten Jahres. Darin wird deutlich, dass falsche Sicherheits-Software, sogenannte Scareware zu einer immer größeren Bedrohung wird. Zuletzt wurden sogar Fälle bekannt, bei der solche Schadsoftware Daten auf der Festplatte verschlüsselt und nur gegen "Lösegeld", sprich den Kauf eines anderen Programms zur Entschlüsselung, wieder den Zugriff ermöglicht.

Laut Microsoft versuchen die Ersteller immer mehr menschliche Schwächen statt Sicherheitslücken in Software auszunutzen. Bei den Angriffen gegen Software geraten einzelne Anwendungen immer mehr in das Visier der Schadsoftware-Programmierer, denn 90 Prozent aller Sicherheitslücken betreffen inzwischen nicht mehr die Betriebssysteme. Die Weltkarte (siehe Bild) zeigt die Verbreitung von Schadsoftware, je dunkler, umso mehr Schädlinge musste das Removal-Tool von Microsoft in den jeweiligen Ländern entfernen.

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