Spielkonsolen - Plant Apple den Einstieg?

von Walter Reindl,
12.12.2006 14:06 Uhr

Wenn man den neuesten Gerüchten auch nur ein wenig Glauben schenken kann, dann rüstet sich die iPod-Schmiede Apple gerade für eine Auseinandersetzung mit Microsoft, Sony und Nintendo. In einer gestern veröffentlichten Analysten-Nachricht wird lanciert, dass Apple gerade massiv branchenbekannte Spiele-Designer umwirbt und einstellt. Das könnte zwei Gründe haben. Zum einen, dass Apple seine erfolgreichen iPods um weitere Spielfunktionen erweitern will, was durchaus ins Programm passen würde. Zum anderen könnte es aber auch bedeuten, dass der Hersteller einen Eintritt in den umkämpften Konsolenmarkt plant - und das käme einer Sensation gleich.

Wie auch immer. Tatsache ist, dass moderne Konsolen wie die xbox360 oder die PS3 hervorragende Multimedia-Eigenschaften besitzen, um zum Beispiel im Wohnzimmer als Unterhaltungs-Center zu dienen. Denn genau dort liegt das digitale Schlachtfeld der Zukunft - im Wohnzimmer. Und das will Apple anscheinend nicht kampflos den großen Konkurrenten überlassen.

Ungeachtet der Tatsache, dass bereits der erste Versuch mit einer Spielkonsole namens »Pippin« Anfang der 90er Jahre komplett in die Hose ging, wäre der Vorstoß Apples in diese Richtung also mehr als logisch. Seit der Rückkehr Steve Jobs im Jahre 1996 sind keine neuen Apple-Produkte mehr gefloppt. Ganz im Gegensatz zum »Pippin«, der lediglich in der Mai-Ausgabe 2006 der PC World unter die 25 miesesten Technik-Produkte aller Zeiten gewählt wurde.


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