StarCraft 2 - »Kein Kommentar« zu Mikrotransaktionen

Blizzard spielt wohl mit dem Gedanken, StarCraft 2 mit Mikrotransaktionen nachzurüsten. Das jedenfalls geht aus einigen Umfragen hervor, die einige Spieler angeblich per E-Mail erhalten haben. Das Studio gibt auf Nachfrage vorerst keinen Kommentar.

von Tobias Ritter,
15.09.2016 10:55 Uhr

StarCraft 2 bekommt möglicherweise bald Mikrotransaktionen. Gleich mehrere Spieler wollen entsprechende Umfragen erhalten haben. Blizzard will sich nicht weiter äußern.StarCraft 2 bekommt möglicherweise bald Mikrotransaktionen. Gleich mehrere Spieler wollen entsprechende Umfragen erhalten haben. Blizzard will sich nicht weiter äußern.

Update vom 15. September 2016: Wir haben zwischenzeitlich bei Blizzard nachgefragt, was es mit der kolportierten Mikrotransaktionsumfrage zu StarCraft 2 auf sich hat. Das Studio wollte weder bestätigen noch dementieren: Die kurze und knappe Antwort: »Kein Kommentar«.

Ursprüngliche Meldung: Das Entwicklerstudio Blizzard hat sich in den vergangenen Jahren dem Branchentrend angepasst und immer mehr seiner Spiele mit Mikrotransaktionen nachgerüstet. Jüngstes Beispiel: Heroes of the Storm. Eine der wenigen Ausnahmen ist bislang StarCraft 2 - doch das könnte sich bald ändern.

Wie zur Zeit gleich mehrere Spieler auf dem Social-News-Aggregator Reddit berichten, hat Blizzard vor kurzem eine Umfrage gestartet. Und deren übergeordnetes Thema waren Bezahlinhalte für das Strategiespiel.

Wohl nur kosmetische Gegenstände

Abgefragt wurde unter anderem das Interesse an kostenpflichtigen Zusatzpaketen, die sich aus Chat-Emoticons, Einheiten-Skins und Voice-Packs zusammen setzen. Auch konkrete Preise wurden angeblich genannt: Die Mikrotransaktionen sollen sich im Bereich zwischen 2,49 US-Dollar für insgesamt zehn neue Emoticons und 3,99 US_Dollar für Einheiten-Skins oder Stimmpakete.

Allerdings beschränkt sich Blizzard wohl zumindest in der Umfrage auf kosmetische Zusatzinhalte. Dinge, die das Spielgeschehen nachhaltig beeinflussen und dem Unternehmen als Pay2Win-Konzept ausgelegt werden könnten, bleiben außen vor.

Bisher nicht offiziell bestätigt

Den Berichten der Spieler zufolge hat Blizzard ausdrücklich verboten, die Inhalte der Umfragen publik zu machen. Außerdem gab es wohl kleinere Abweichungen bei den Fragestellungen.

Offen bleibt, ob es diese Umfrage tatsächlich gab, oder ob sich hier nur einige Nutzer einen Scherz erlauben. Ungewöhnlich wären kosmetische Bezahl-Inhalte zwar nicht, eine offizielle Ankündigung oder Andeutung von Blizzard steht bisher dahingehend aber noch aus.

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