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Stargate Resistance im Test - Schwacher Multiplayer-Shooter zur TV-Serie

In unserem Test zu Stargate Resistance verraten wir Ihnen, wie viel Stargate in Fireskys Multiplayer-Shooter steckt.

von Jan Gerwat,
03.03.2010 17:15 Uhr

Hätte man Roland Emmerich 1994 nach dem Kinostart seines Science-Fiction-Filmes Stargate erzählt, dass 15 Jahre später eine riesige Fan-Gemeinde, drei Fernsehserien, zwei gescheiterte Computerspiel-Umsetzungen und etliche Neuauflagen seiner Idee zugrunde liegen, dann hätte er einem wohl den Vogel gezeigt und wäre durch das nächste Sternentor gesprungen, um irgendwo auf einem fremden Planeten zu verschwinden.

Verschwinden sollte auch Fireskys neuer Third-Person-Shooter Stargate Resistance. Das billig zusammengeschraubte Multiplayer-Spiel reiht sich nahtlos ein in die Serie der Enttäuschungen, die Stargate-Fans auf dem PC bereits erdulden mussten. Sowohl der vielversprechende Ego-Shooter Stargate: The Alliance als auch das pechgeplagte Online-Rollenspiel Stargate Worlds sind nämlich gar nicht erst erschienen. Aus den Überbleibseln des Rollenspiels entstand nun Stargate Resistance; und das sieht man dem Shooter an vielen Ecken an.

Der Spielablauf

In Stargate: Resistance kämpfen zwei verfeindete Fraktionen, das Stargate Commando (kurz SGC) und die System Lords, auf nur drei kleinen, aber sehr verwinkelten Multiplayer-Karten um die Vorherrschaft. Die Karten schicken Sie in die SG-Kommandozentrale, bekannt aus Film und TV-Serie, in eine antike Pyramide und in eine verschneite Zukunftsstadt.

Die Sternentore sind im Spiel nicht weiter von Bedeutung.Die Sternentore sind im Spiel nicht weiter von Bedeutung.

Neben dem geringen Levelumfang ist jeder Karte nur ein einziger Mehrspieler-Modus zugeordnet: klassisches Team-Deathmatch, Vorherrschaft sowie Flaggenjagd (hier Capture the Tech genannt). Außerdem stehen jeder Fraktion bloß drei Charakterklassen zur Verfügung. Auf Seiten der SGC sind das ein Scharfschütze, ein Soldat und eine Art Wissenschaftsoffizier, der Teamkameraden heilt und stationäre Geschütze aufstellt. Die System Lords führen den aus der Serie bekannten Jaffa (Schütze), den Ashrak-Kopfgeldjäger (Nahkämpfer) und den Goua’uld mit seinem Handmodul ins Feld, der das Pendant zum Wissenschaftsoffizier darstellt und heilen kann, aber keine Geschütze installiert.

Das Spieltempo von Stargate Resistance ist vergleichsweise flott, die Anzahl der Mitspieler allerdings auf 16 Teilnehmer beschränkt. Problematisch: Die Teams werden nicht automatisch ausbalanciert. Eine Gruppe ist also oft zahlenmäßig überlegen. Zusammenspiel ist trotzdem nützlich, wenn auch nicht zwingend erforderlich.

Miese Umsetzung

Neben dem facettenschwachen Charakterklassen und dem sehr geringen Umfang (neue, nicht bessere Rüstungen kosten extra) kann auch die technische Umsetzung nicht überzeugen. Stargate Resistance nutzt zwar die Unreal Engine 3, mit einem optischen Leckerbissen wie Unreal Tournament 3 kann der Titel aber längst nicht mithalten. Die Charaktermodelle wirken oft kantig und leblos, die Effekte lahm, die Texturen sind überwiegend verwaschen. Die stimmigen Lichteffekte verpassen den Levels aber immerhin etwas Atmosphäre, und die Sternentore sind originalgetreu in Szene gesetzt. Spielerisch haben die Stargates aber keine Funktion.

Stargate Resistance - Screenshots ansehen

Achtung: Stargate Resistance ist derzeit ausschließlich als kostenpflichtiger Download, beispielsweise über Steam erhältlich.

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