Steam - Offizielle Erklärung von Valve zum Weihnachts-Chaos

Mittlerweile hat sich Valve ganz offiziell zum Weihnachts-Chaos bei Steam zu Wort gemeldet. Demnach gab es eine DDoS-Attacke, die zu einem Caching-Fehler geführt haben. Konkret betroffen waren 34.000 Benutzer.

von Andre Linken,
31.12.2015 07:55 Uhr

Steam hat eine ausführliche Stellungnahme zum Weihnachts-Chaos bei Steam abgegeben.Steam hat eine ausführliche Stellungnahme zum Weihnachts-Chaos bei Steam abgegeben.

Nachdem der Entwickler Valve hinsichtlich des Weihnachts-Chaos bei Steam bisher weitgehend geschwiegen hatte, meldete sich das Team jetzt mit einer ausführlichen Stellungnahme zu Wort.

Wie auf der offiziellen Webseite zu lesen ist, gab es am Weihnachtsmorgen eine beziehungsweise mehrere kleinere DDoS-Attacken auf die Steam-Server. Im Zuge dessen kam es zu einem Caching-Fehler, so dass einige persönliche Daten von zirka 34.000 Benutzern eingesehen werden konnten. Es waren jedoch lediglich Benutzer betroffen, die während eines 90-minütigen Zeitfensters am 25. Dezember 2015 den Steam-Store besucht haben.

"Als Antwort auf diese Attacken wurden Caching-Regeln eines Web-Caching-Partner eingesetzt, um die Auswirkungen auf die Steam-Store-Server zu minimieren sowie den legitimen Benutzer-Traffic zu routen. Während der zweiten Welle der Attacke, wurde eine zweite Caching-Konfiguration eingesetzt, die jedoch den Web-Traffic von authentifizierten Benutzern inkorrekt gecached hat. Dieser Konfigurationsfehler führte dazu, dass einige Benutzer Steam-Store-Daten zu sehen bekamen, die für andere Benutzer generiert wurden. Die inkorrekten Store-Daten waren unterschiedlich und reichten von der Anzeige der Startseite des Shops in einer anderen Sprache bis hin zur Anzeige der Account-Seite eines anderen Benutzers."

Derzeit arbeitet Valve mit einem Web-Caching-Partner daran, die betroffenen Benutzer zu identifizieren und danach entsprechend zu kontaktieren. Unauthorisierte Handlungen waren laut Aussage von Valve nicht möglich, da weder vollständige Kreditkartennnummern, Passwörter und Mailadressen offenbart wurden. Änderungen des Passworts oder andere Sicherheitsvorkehrungen sind den Angaben des Entwicklers zufolge jedoch nicht nötig.

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Trotz der Maßnahmen seitens Valve gibt es einige Nachwehen: Noch immer klagen derzeit einige Benutzer über kleinere Probleme, die der Entwickler wohl noch nicht ganz in den Griff bekommen hat.

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