Stellaris - Asimov-Patch bringt mehr Individualität für die Systeme

Der Asimov-Patch bringt unter anderem auch einige grafische Verbesserungen für Stellaris mit sich. Davon profitieren etwa die sogenannten Skyboxes - also die Weltraum-Hintergründe, die innerhalb der Systeme zu sehen sind.

von Tobias Ritter,
27.06.2016 16:15 Uhr

Stellaris bekommt mit dem Asimov-Patch 1.2 deutlich hübschere und abwechslungsreichere Skyboxes (System-Hintergründe).Stellaris bekommt mit dem Asimov-Patch 1.2 deutlich hübschere und abwechslungsreichere Skyboxes (System-Hintergründe).

Einige interessante Details zu den Inhalten und Neuerungen des kommenden Asimov-Patches für Stellaris hat Paradox Interactive bereits vergangene Woche verraten. Eigentlich sollte in der neuen Ausgabe des Entwickler-Blogs ein Ausblick auf die allgemeine Zukunft des 4X-Weltraumstrategiespiels folgen - doch auch dieses Mal geht es wieder um das Updates 1.2.

Im Mittelpunkt steht beim neuesten Development-Diary mehr Individualität für die einzelnen Systeme im Weltraum. Wie man das im Asimov-Patch erreichen möchte, erklärt der Art-Director Fredrik »Aerie« Toll.

Grafisch ein Dorn im Auge waren den Entwicklern demnach von Anfang an die sogenannten Skyboxes - also die Hintergründe in den Systemen. Oder besser gesagt: Der Hintergrund. Seit dem Release von Stellaris gibt es nämlich nur einen einzigen, der noch dazu immer dieselbe Farbe aufweist.

Mit der Asimov-Aktualisierung möchte man hier mehr Varianz erreichen und hat sich deshalb dazu entscheiden, das Skybox-System komplett zu erneuern. Eine einfache Einfärbung der vorhandenen Skybox war nämlich laut Toll nicht möglich. Die genauen technischen Hintergründe erklärt er im Dev-Blog.

Für die Spieler wichtig ist ohnehin nur das Ergebnis - und das kann sich wohl durchaus sehen lassen: Nicht nur, dass die Hintergründe nun unterschiedliche und an die jeweiligen Sterne angepasste Farben haben. Auch Variationen bei der Wolken- und Nebeldichte sowie anderen Aspekten gibt es.

Dafür belegen die Skyboxes nun zwar etwas mehr Grafikspeicher (25 statt 12,5 Megabyte). Laut Toll lohnt sich das aber - schließlich würden die System-Hintergründe häufig 95 Prozent der Pixel auf dem Bildschirm einnehmen. Und ein besonderes Gimmick gibt es auch noch: Die Farben der Systeme haben leichte Reflexionswirkungen auf die Raumschiffe, die sich darin bewegen.

Wer bereits einen Blick auf die neuen Skyboxes werfen möchte, kann das übrigens mit Hilfe der Beta-Version von Patch 1.2 machen. Die finale Fassung sollte im Laufe der Woche folgen.

Stellaris ist seit dem 9. Mai 2016 für den PC verfügbar. Mittlerweile gibt es zahlreiche Mods für das 4X-Weltraumstrategiespiel - und allerlei Tipps für den perfekten Spieleinstieg.

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