Stellungnahme Diablo 2

von GameStar Redaktion,
14.05.2001 08:32 Uhr

Blizzard hat sich nach wochenlangen User-Protesten endlich befleißigt, sich zum "Spionage-Patch" 1.06 von Diablo 2 zu äußern. Unter anderem heißt es:

"Motivation waren die gehäuften Klagen der aktiven Diablo 2 Battle.Net Spieler über wiederholte Attacken von Cheat-Hackern." Und weiter: "Die geänderten Nutzungsbedingungen sollen Blizzard nun die Option eröffnen, gegen diese Attacken wirksamer vorgehen zu können. Mit dem Diablo 2 Patch 1.06 wurden/wird, entgegen der irrtümlich verbreiteten Annahme, kein Cookie auf die Festplatte des Nutzers geladen. Im akuten Verdachtsfall behält sich Blizzard das Recht vor, IP Adresse, ID CPU sowie ID Festplatte und Betriebssystem zu scannen, soweit dies das geltende Datenschutzrecht in den einzelnen Ländern erlaubt. Bis dato wurden weltweit keinerlei personenbezogenen Daten gesammelt und gepeichert. In Deutschland wird dies generell nicht passieren, da die hiesigen rechtlichen Bestimmungen das nicht zulassen!"

Man beachte den letzten Satz, der die vorangegangene Aussage für Deutschland aushebelt. Hier hat sich offensichtlich Vivendi Universal, wenn auch verspätet, gegen die CIA-Mentalität von Blizzard durchsetzen können.
(la)


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