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The Longest Journey im Test

Wer kann die Zwilligswelten Arcadia und Stark vor dem Untergang bewahren: ein Soldat? Ein Zauberer? Nein, eine Kunststudentin ist die Retterin.

01.04.2001 15:12 Uhr

In den düsteren Häuserschluchten von Stark muß unsere Heldin eine Straßensperre manipulieren.In den düsteren Häuserschluchten von Stark muß unsere Heldin eine Straßensperre manipulieren.

Auf dem Fantasy-Planeten Arcadia erzählen sich die Leute Legenden von einer merkwürdigen anderen Dimension. Dort soll es angeblich keine Magie geben, dafür aber pferdelose Wagen, hundert Meter hohe Gebäude und Maschinen, die wie Drachen fliegen. Die 18jährige Schülerin April hingegen, Bewohnerin der Zukunftswelt Stark, hätte sich niemals träumen lassen, daß ein Zauberland wie Arcadia existiert. Und doch ist sie es, die beide Welten vor dem Chaos retten muß. Auch wenn sie das zu Beginn ihrer phantastischen Reise noch nicht ahnt...

Heldin in Unterwäsche

Im Märchenland Arcadia plaudert April mit allerlei merkwürdigen Gestalten.Im Märchenland Arcadia plaudert April mit allerlei merkwürdigen Gestalten.

The Longest Journey spielen Sie wie ein normales Point-and-click-Adventure im Stil von Monkey Island 3. Ihre Heldin April Ryan läuft dabei als ordentlich animierte Polygon-Figur vor schön gerenderten Hintergründen herum, wobei sie zuweilen die Klamotten wechselt - ein nettes Detail, wenn man bedenkt, daß andere Spielehelden oft nichts dabei finden, mit Plattenrüstung ins Bett zu gehen. Wenn Sie mit dem Maus-Cursor über ein manipulierbares Objekt fahren, wie etwa einen Schrank, wird dessen Bezeichnung eingeblendet. Ein Klick öffnet ein simples Menü, in dem Sie wählen, ob das Ding angefaßt, angesprochen oder angeschaut werden soll, wobei die Reden-Option erst gar nicht erscheint, wenn sie sinnlos wäre - schließlich möchte niemand stundenlange Gespräche mit einem Straßenschild führen. Wenn ein Gegenstand mitgenommen werden kann, läßt April ihn in ihrem unendlichen Inventar verschwinden.

Dabei findet sie sogar noch Zeit, ein kleines Tagebuch zu führen, in dem sich wichtige Entwicklungen der Geschichte nachlesen lassen.

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