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Auf geht's

Theme Park Manager im Test - Gut, aber nicht so gut wie andere Serienvertreter

Beim Freizeitpark-Besuch mit Bullfrog geht es in Theme Park Manager nicht nur ums Vergnügen, sondern auch um schnöden Mammon.

von Markus Schwerdtel,
01.03.2001 15:12 Uhr

Noch unter der Führung von Peter Molyneux programmierte Bullfrog 1994 die damals bahnbrechende Vergnügungspark-Simulation Theme Park. Deren bekömmliche Mischung aus Knuddelgrafik und detailverliebtem Management zog viele Spieler in ihren Bann. Der Nachfolger Theme Park World bot Ende 1999 zwar schicke 3D-Grafik, aber nur wenig Langzeitmotivation. Mit Theme Park Manager versucht Bullfrog nun, diesen Fehltritt auszuwetzen. Neue Welten und Attraktionen sowie ein stark erweiterter Wirtschaftsteil sollen Sie an den Chefsessel Ihres Vergnügungsparks bannen. Nach den vier Themenbereichen im Vorgänger gibt es jetzt aber nur drei neue Welten zu erobern: Die verrückte Welt der Erfindung im Stil von Jules Verne, das ewige Eis und die arabische Wüste warten darauf, von Ihnen bespaßt zu werden.

Schleudertrauma

Im ewigen Eis gibt es auch eine Schlittenfahrt.Im ewigen Eis gibt es auch eine Schlittenfahrt.

Um zahlende Besucher in Ihren Park zu locken, brauchen Sie vor allem eines: spannende Attraktionen. Am beliebtesten sind beim vergnügungssüchtigen Volk natürlich wilde Achterbahnen. Neue Menschenschleudern konstruieren Sie ganz simpel per Mausklick. Große Höhenunterschiede und Schikanen wie Loopings machen die Fahrt rasanter und erhöhen den Thrill-Faktor. Wenn Sie für den Bahnbau Ruhe brauchen, dann konstruieren Sie in einem komfortablen Editor weitab vom Rummel Ihren künftigen Besuchermagneten. Von der herkömmlichen Schienenbahn bis hin zur Wasserrutsche stehen 18 Variationen bereit. Einmal entworfene SpaíWürmer lassen sich abspeichern und in späteren Parks wieder einbauen. In übersichtlichen Menüs legen Sie fest, mit welcher Besucher-Auslastung und wie schnell die Post abgeht.

Theme Park Manager - Screenshots ansehen

Vorsicht: Wenn die Waggons immer am Limit arbeiten, wird die Schleuderstrecke sehr bald baufällig. Natürlich können Sie selbst eine Proberunde auf Ihrem Höllenritt wagen. Das wird aber nach der ersten Fahrt schnell langweilig. Außerdem stört in der Ego-Perspektive das Logo eines Drucker-Herstellers.

Burger und Spiele

Selbstverständlich ist den nach Zerstreuung lechzenden Parkgästen eine armselige Achterbahnfahrt nicht genug.

Schnelle Fahrten bedeuten schnelle Abnutzung.Schnelle Fahrten bedeuten schnelle Abnutzung.

Deshalb stehen noch eine Vielzahl weiterer Belustigungen zur Verfügung, etwa Karussells, 3D-Kinos und Kartbahnen. Mit Spielchen wie Büchsenwerfen oder Schieâuden sorgen Sie für den kleinen Kick zwischendurch, vorausgesetzt Sie spendieren anständige Preise bei vernünftigen Gewinnchancen. Besucher mit robusten Mägen stürmen nach der Achterbahnfahrt die - hoffentlich vorhandenen - Imbiss- und Getränkebuden. Der Standort dieser Fast-Food-Spender hat großen Einfluss auf deren Einkünfte: Direkt neben einer Toilette macht ein Hotdog-Stand nur mäßigen Umsatz. Ein paar Büsche zwischen den Gebäuden wirken hingegen als appetiterhaltende Raumteiler.

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