United Kingdom - 64 Prozent der Eltern achten nicht auf Altersfreigaben

Laut einer Umfrage achten knapp zwei Drittel britischen Eltern nicht auf die Altersfreigabe, wenn sie Spiele für ihre Kinder kaufen.

von Sebastian Klix,
15.04.2012 14:27 Uhr

Der britische Online-Versandhändler playr2.com hat auf seine Webseite eine Umfrage gestartet, in der die Eltern gefragt wurde, ob sie die Alterseinstufung der PEGI respektive der BBFC berücksichtigen, wenn sie Spiele für ihre Sprösslinge kaufen.

Ganze 64 Prozent der über 1200 Befragten antworteten darauf mit einem klaren »Nein.«. Als Grund gaben 55 Prozent an, dass sie nicht denken, dass die Alterseinstufungen für PC- und Videospiele überhaupt eine nennenswerte Rolle spielen würden. Zudem meinten über 50 Prozent, dass sie keinerlei Bedenken hätten, wenn ihre minderjährigen Kinder Spiele mit einer 18er-Einstufung konsumieren würden.

Interessanterweise sieht es beim Medium Film anders aus. Hier hätte die Mehrheit durchaus bedenken, wenn sich Kinder Filme für Erwachsene ansehen würden.

61 Prozent der Befragten sehen zudem keine Möglichkeit, dass Videospiele die Entwicklung ihrer Kinder negativ beeinflussen könnten.

Playr2-Gründer Simon Kilby, der die Umfrage gestartet hatte, zeigte sich von dem Ergebnis sehr überrascht und meinte, dass es durchaus einen Grund hat, warum Spiele eine Alterseinstufung bekommen würden.


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