Valve - Angst vor Steam-Monopol ist Unsinn

Valve äußert sich zur Kritk an ihrer Downoad-Plattform Steam.

von Daniel Raumer,
30.11.2009 12:32 Uhr

Jason Holtman vom Spieleentwickler Valve ist der Meinung, dass die Befürchtungen vor einem Monopol ihres Online-Marktplatzes Steam unbegründet sind. Steam hat inzwischen nach Schätzungen einen Marktanteil von 70% beim Verkauf von PC-Spiele-Downloads erreicht. Dies sorgte bei Konkurrenten und Spielefirmen teilweise für Kritik an Valve, da diese befürchteten, dass hier ein Monopol für digitale Distribution entstehen würde. So äußerte sich beispielsweise Randy Pitchford von Gearbox kritisch über Steam.

Diese Befürchtungen seien vollkommen unbegründet, wie Holtman in einem Interview mit gamesindustry.biz erkärte:

»Was unser Wachstum oder die Tatsache, dass auch unsere Inhalte auf der Plattform sind, angeht, macht [die Kritik] nicht viel Sinn. Es hilft [Steam] größer zu werden.« Davon würden im Endeffekt alle Entwickler profitieren, da sie ihre Produkte einer größeren Anzahl an potentiellen Käufern anbieten könnten. Holtmann weißt auch die Kritik, dass Valve eigene Spiele besser bewerben würden, strikt von sich.


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