»Verbotene Spiele?« - Neue Chatrunde: Wie gefährlich sind Spiele?

Am Donnerstag, 11. Oktober, von 12:30 bis 14.00 Uhr diskutieren die Sozialpsychologin Ingrid Möller und der Sozialwissenschaftler Michael Kunczik im Live-Chat der Bundeszentrale für politische Bildung.

von Michael Obermeier,
11.10.2007 12:27 Uhr

Am Donnerstag, 11. Oktober, von 12:30 bis 14.00 Uhr diskutieren die Sozialpsychologin Ingrid Möller und der Sozialwissenschaftler Michael Kunczik im Live-Chat der Bundeszentrale für politische Bildung.

"Wie gefährlich sind Spiele?" ist das Thema des vierten Chats der Online-Debatte "Verbotene Spiele?". Ingrid Möller betont, dass der Konsum von Gewaltspielen eine bedeutende Variable zur Vorhersage von aggressiven Verhalten sei. Da Kinder und Jugendliche im Spiel lernen, "dass Gewalt ein legitimes Mittel
der Konfliktlösung ist, kann das in realen Situationen ebenfalls das Denken und Handeln beeinflussen", so Möller. Michael Kunczik hingegen glaubt, dass vor allem bestimmte Problemgruppen - so genannte "High-Risk Players" - durch den Konsum von gewalthaltigen Spielen gefährdet sind. Hauptursache für Gewalt seien aber weiterhin grundlegende Missstände in der Gesellschaft und nicht die Medien.

Die komplette Abschrift des Livegesprächs können Sie nach dem Chat auch in unserem Online-Special nachlesen. In unserem Forum können Sie gerne auch die Diskussion fortsetzen.

Die nächsten Chatrunden auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung:
25. Oktober, 13:30 bis 15 Uhr: Monika Griefahn und Klaus Spieler zum Thema: »Wie gut ist die USK?«


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