Windows 10 - Tool blockiert und löscht unerwünschte Upgrade-Daten

Microsoft wird immer wieder dafür kritisiert, den Nutzern von Windows 7 oder neuer das kostenlose Upgrade auf Windows 10 mehr oder weniger aufzwingen zu wollen. Ein Tool soll das nun verhindern.

von Georg Wieselsberger,
23.10.2015 13:37 Uhr

Windows 10 When I Want It löscht unerwünschte Upgrade-Dateien und -Updates.Windows 10 When I Want It löscht unerwünschte Upgrade-Dateien und -Updates.

Wie wir bereits berichtet hatten, haben viele Nutzer von Windows 7 oder neuer auf ihren Rechnern einen mehrere Gigabyte großen Ordner gefunden, in dem sich die Dateien befinden, die für ein Upgrade auf Windows 10 notwendig wären. Microsoft hatte diese Daten nach einem Windows-Update im Hintergrund auf die Rechner herunterladen lassen, um damit den später vielleicht gewünschten Umstieg schneller und ohne Wartezeit zu ermöglichen.

Viele Betroffene waren allerdings nicht begeistert davon, dass Microsoft sich einfach mehrere GByte Speicherplatz genehmigt oder einen doch recht umfangreichen Datentransfer im Hintergrund startet. Bei Nutzern mit einem Internet-Datenvolumen kann das sogar für Probleme und Kosten sorgen. Zuletzt hatte Microsoft das Upgrade auf Windows 10 über Windows Update als optionales, aber automatisch ausgewähltes Update angeboten. Nach Kritik wurde dies als Fehler bezeichnet und rückgängig gemacht.

Das französische Unternehmen SysStreaming hat nun ein kostenloses Tool für Windows 7 und Windows 8.1 entwickelt, das alle vorhanden Upgrade-Dateien löscht und die Windows-Updates entfernt und versteckt, die für das Herunterladen der Daten verantwortlich sind. Außerdem wird auch das Sammeln von Telemetrie-Daten durch das Tool Win10WiWi (Windows 10 When I Want It) verhindert.

Diese Aktionen sind aber laut dem Entwickler Yves Gattegno auch wieder rückgängig zu machen, wenn der Nutzer dann doch das Upgrade auf Windows 10 durchführen will. Es sei zwar großartig, dass das neue Betriebssystem als kostenloses Upgrade angeboten werde, doch die Entscheidung dazu solle beim Nutzer liegen, so Gattegno gegenüber The Inquirer.

Quelle: The Inquirer, SysStreaming

Windows 10 Upgrade - So läuft der Umstieg 18:45 Windows 10 Upgrade - So läuft der Umstieg


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