Xbox One - Neue Details zum überarbeiteten Controller

In einem neuen Video beleuchtet Microsoft noch einmal die Änderungen des Controllers für die Xbox One im Vergleich zu seinem Xbox-360-Pendant. Außerdem begründet man, warum man sich gegen einen Mini-Bildschirm für das Eingabegerät entschieden hat.

von Tobias Ritter,
13.08.2013 14:33 Uhr

Larry Hryb und Zulfi Alam haben in einem neuen Video den Controller der Xbox One unter die Lupe genommen.Larry Hryb und Zulfi Alam haben in einem neuen Video den Controller der Xbox One unter die Lupe genommen.

Der im Internet auch unter dem Pseudonym Major Nelson bekannte Larry Hryb, Director of Programming für das Microsoft-Gaming-Netzwerk Xbox Live, hat gemeinsam mit Xbox-One-General-Manager Zulfi Alam ein neues Video veröffentlicht, in dem die beiden noch einmal ausführlich auf den Controller der kommenden Xbox One eingehen.

Bei dieser Gelegenheit wird ein weiteres Mal betont, dass das im Vergleich zum Vorgänger maßgeblich überarbeitete Eingabegerät mit insgesamt 40 Neuerungen daherkommt. Dazu zählen unter anderem Vibrationsmotoren an den Schultertasten, ein tiefer liegendes Steuerkreuz, ein Infrarot-Sensorfenster und eine verbesserte Latenz bei der Datenübertragung. Microsoft legt zudem Wert darauf, dass der Controller in enger Zusammenarbeit mit der Core-Gamer-Community entwickelt wurde. Man habe sämtliche Aspekte auf ein perfektes Spielerlebnis abgestimmt, so Alam.

Gleichzeitig gab Alam gegenüber der englischsprachigen Webseite computerandvideogames.com zu verstehen, dass im Zuge der Entwicklung des Xbox-One-Controllers mit zahlreichen Features experimentiert wurde. Unter anderem hatte man offenbar vor, dem Eingabegerät einen eingebauten Bildschirm und auch Lautsprecher zu spendieren. Allerdings habe man sehr schnell feststellen müssen, dass ein hochauflösender Mini-Bildschirm, wie er in dieser Größe nun einmal ausschließlich Sinn mache, zu viel Energie benötige, was sich dann wiederum negativ auf die Lebensdauer der Batterien ausgewirkt habe. Deshalb, so Alam, habe man diese Idee schnell wieder verworfen. Zumal man es ohnehin als kontraproduktiv angesehen habe, die Spieler zum ständigen Blickwechsel zwischen zwei Bildschirmen zu zwingen.

»Wenn ich Call of Duty spiele, dann möchte ich keinen obligatorischen zweiten Bildschirm haben. Ein zweiter Bildschirm mag also zwar interessant klingen, wirkt sich aber kontraproduktiv auf das Core-Gameplay aus.«

Für die komplette Entwicklung des neuen Controllers der Xbox One gingen laut Alam übrigens 100 Millionen US-Dollar drauf. Ein Exemplar des Geräts liegt jeder Xbox One bei. Ein zweiter Controller wird wohl mit rund 60 Euro zu Buche schlagen.

Xbox One - Major Nelson stellt die Neuerungen des Controllers vor 7:01 Xbox One - Major Nelson stellt die Neuerungen des Controllers vor


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