Mad Catz Major League Gaming Pro Circuit Controller

Gamepads   |   Datum: 05.04.2013
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Mad Catz MLG Pro Circuit Controller im Test

Hybrid-Gamepad für Profispieler

Playstation-3- oder Xbox-360-Layout? Mit dem vielfältig konfigurierbaren Mad Catz MLG Pro Circuit Controller bekommen wir im Test ein an unsere Vorlieben anpassbares Gamepad.

Von Tom Loske |

Datum: 05.04.2013


Mad Catz MLG Pro Circuit Controller : Die grundsätzliche Gehäuseform des Mad Catz MLG Pro Circuit Controllers orientiert sich stark an der des Xbox-360-Controllers. Die grundsätzliche Gehäuseform des Mad Catz MLG Pro Circuit Controllers orientiert sich stark an der des Xbox-360-Controllers.

An der Frage, ob nun der Playstation-3-Controller oder der Microsoft Xbox 360 Controller der bessere sei, scheiden sich die Geister. Eine klare Antwort gibt es jedoch nicht, da beide Eingabegeräte spezielle Vor- und Nachteile besitzen. Im PC-Umfeld stellt sich die Frage dagegen nicht, weil nur der Xbox 360 Controller von Haus aus von Windows unterstützt wird. Mit dem mindestens 80 Euro teuren Mad Catz MLG Pro Circuit Controller geht Mad Catz dieser Philosophiefrage aber geschickt aus dem Weg, indem der Hersteller das Layout des Gamepads nahezu frei konfigurierbar gestaltet und die Analog-Sticks und das digitale Steuerkreuz sowohl im Microsoft- als auch im Sony-Design beilegt.

Zum Thema » Razer Sabertooth im Test Profi-Gamepad mit Luxusausstattung » Logitech Gamepad F510 im Test Auch für alte Spiele » Xbox 360 Controller im Test Der Dauerbrenner Zwar ist der MLG Pro Circuit Controller in je einer Variante für Playstation 3 und Xbox 360 erhältlich, die nur an der jeweiligen Konsole funktionert, die grundsätzliche Gehäuseform orientiert sich jedoch immer am 360-Pad. Zunächst fällt die veränderte Anordnung der Start- und Select-Tasten auf, die deutlich abgesetzt oberhalb der anderen Schalter liegen.

Das drei Meter lange, textilummantelte Kabel verfügt wie schon das kabelgebundene Xbox-360-Gamepad über einen Stolperschutz. Anstelle des Akkupacks befindet sich ein Fach für austauschbare Gewichte. Im Test des rund 90 Euro teuren MLG Pro Circuit Controllers vergleichen wir ihn mit anderen High-End-Gamepads von Razer und den Dauerbrennern von Microsoft und Logitech.

Präzision

Im Spiele-Test überzeugt der MLG Pro Circuit Controller mit hervorragender Präzision. Die Analog-Sticks reagieren stets präzise und sehr sensibel auf unsere Eingaben. Ob man die nach außen (konvexe) oder die nach innen gewölbte (konkave) Variante bevorzugt, ist letzlich eine Frage des Geschmacks und der Gewöhnung. Unserem persönlichem Empfinden nach spielt es sich jedoch mit den konvexen Sticks ähnlich dem 360-Controller etwas rutschfester und direkter als mit der konkaven Alternative.

Mad Catz MLG Pro Circuit Controller : Die Analog-Sticks lassen sich stets gut erreichen, egal in welchem Layout. Die Analog-Sticks lassen sich stets gut erreichen, egal in welchem Layout.

Auf separate und zumindest theoretisch austauschbare Gummikappen wie beim Razer Sabertooth (80 Euro) hat Mad Catz im Lieferumfang verzichtet. Wer mag kann sich dieses Zubehör aber für etwa 20 Euro im Mad-Catz-Shop nachbestellen. Wie schnell sich die Gummierung des MLG Pro Circuit Controllers im Vergleich zum Microsoft Xbox 360 Controller (25 Euro) abnutzt, kann aber erst ein Langzeiteinsatz zeigen – traditionell pellt die Oberfläche der Xbox-Analog-Sticks irgendwann ab, während uns dieses Problem bei der Dauerbelastung des Playstation-3-Controllers bislang nicht untergekommen ist. Deshalb ist der Nachkauf von Teilen zwar teuer, aber immer noch billiger als die Anschaffung eines neuen Controllers, zumal bei dem hohen Preis des Mad-Catz-Controllers – Razer bietet diese Möglichkeit bei seinem fast genauso teuren Sabertooth nicht an.

Mad Catz MLG Pro Circuit Controller : In diesem Bild ist die Alternative Anordnung der »Start«- und der »Select«-Taste gut ersichtlich. In diesem Bild ist die Alternative Anordnung der »Start«- und der »Select«-Taste gut ersichtlich. Das digitale Steuerkreuz des Pro Circuit Controllers erfüllt seinen Zweck – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Insbesondere in hektischen Prügelspielen wie Street Fighter 4 zeigt sich die eingeschränkte Präzision. Das gilt sowohl für die Playstation-3- als auch die Xbox-360-Variante. Die Fehlerquote bei vielen Combos liegt im Test eindeutig zu hoch. Für echte Beat-em-up-Profis empfiehlt sich also weiterhin ein klassischer Arcade-Controller. Für Sportspiele wie Tony Hawks Pro Skater HD oder FIFA 13 jedoch ist die Genauigkeit ausreichend. Selbst Tricks gehen in diesen Titeln stets leicht und wie gewünscht von der Hand.

Technik

Damit der MLG Pro Circuit Controller am PC funktioniert, müssen wir das Gamepad nur per USB an den PC anschließen, eine zusätzliche Treiberinstallation entfällt dank XInput-Unterstützung. Das gilt allerdings nur für die Variante für die Xbox 360 , die PS3-Version wird zwar von Windows und der Gamecontroller-Systemsteuerung erkannt, verweigert in Spielen aber ihren Dienst. Die vier Feuertasten sind übrigens auch in der PS3-Variante nur digital ausgeführt und nicht analog wie beim Original-Controller. In der Praxis ließen sich die aber ohnehin maximal in zwei Stufen vernünftig dosieren, vermutlich ein Grund, warum Sony beim Controller der Playstation 4 ebenso auf digitale Feuertasten setzt.

Handling

Auch das Handling des MLG Pro Circuit Controller hat uns im Test sehr gut gefallen. Alle Bedienelemente sind sowohl für große wie auch für mittlere Hände stets gut erreichbar. Nur eingefleischte Battlefield -Konsolenspieler müssen sich beim Spotten an die neue Lage der Select-Taste gewöhnen, in der Praxis funktioniert aber auch das schon nach wenigen Runden problemlos. Sämtliche Taster bieten ein sehr gutes taktiles Feedback, Fehlauslösungen kamen im Test praktisch nie vor. Lediglich die Aktionstasten müssen sich den mechanischen Schaltern des Razer Sabertooth geschlagen geben. Im Vergleich zu den Logitech-Controllern wie dem Logitech Wireless Gamepad F710 (40 Euro), dem Logitech Rumble Gamepad F510 (30 Euro) und dem Logitech Gamepad F310 (25 Euro) aber gefallen uns die Buttons des Mad-Catz-Pads im Test wesentlich besser.

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Avatar Halleluja
Halleluja
#1 | 06. Apr 2013, 08:40
Woah. Überzeugt hat er mich. Nur recht teuer :(
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Avatar Endriel
Endriel
#2 | 06. Apr 2013, 09:17
"Die beiden digitalen Steuerkreuze erledigen ihren Dienst unauffällig,[...] eignen sich aber wie bei der Konkurrenz wieder nur für Menüsteuerungen und ähnliches, nicht aber für Prügelspiel-Spezialmanöver."

Und wieder ein Gamepad mit dem ich rein gar nichts anfangen kann. Bitte liebe Konsolenspiel-Entwickler. Bringt uns ordentliche Prügelspiele auf den PC, damit ich nicht mehr auf so dämliche Gamepads angewiesen bin.
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#3 | 06. Apr 2013, 09:32
Schönes Stück Technik!
Sollte ich tatsäclich mal auf ein(e) Spiel(e-Serie), welche(-s) sich absolut gar nicht mit Maus+Tastatur steuern lässt und mir dennoch gefällt, stoßen, wäre dieses Teil hier wohl erste Wahl!
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Avatar lronhide
lronhide
#4 | 06. Apr 2013, 10:01
"Nur die 360-Variante funktioniert auch am PC"

Wie jetzt? Wenn ich beide Analog-Sticks nach unten montiere, kann ich das Gamepad nicht mehr am PC verwenden? Verstehe ich das richtig?

Wenn ja, was soll das denn?!?!
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Avatar DerNamenlose01
DerNamenlose01
#5 | 06. Apr 2013, 10:32
mein 4 jahre altes 360-pad funktioniert immernoch bestens, und 80€ sind zu viel. bei 50-60 und ohne pad könnte man sich es mal überlegen
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Avatar firestarter111
firestarter111
#6 | 06. Apr 2013, 11:45
Zitat von Endriel:
"Die beiden digitalen Steuerkreuze erledigen ihren Dienst unauffällig,[...] eignen sich aber wie bei der Konkurrenz wieder nur für Menüsteuerungen und ähnliches, nicht aber für Prügelspiel-Spezialmanöver."

Und wieder ein Gamepad mit dem ich rein gar nichts anfangen kann. Bitte liebe Konsolenspiel-Entwickler. Bringt uns ordentliche Prügelspiele auf den PC, damit ich nicht mehr auf so dämliche Gamepads angewiesen bin.


das liegt daran, dass bis vor kurzem noch nintendo das patent für ein ordentliches steuerkreuz hatte. bei ps4 und co wird sich das ändern und wir werden alle in den genuß der nintendolösung kommen.
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Avatar Kaimanic
Kaimanic
#7 | 06. Apr 2013, 12:14
Für Beat'em up Games nutze ich das Fight Pad von MadCatz, welches hervorragend ist. Somit hätte also MadCatz ein vernünftiges Digikreuz in petto. Warum man es hier nicht verbaut hat, bei einem so teuren Pad, kann ich nicht ganz nachvollziehen.

@Gamestar: Ihr habt konkav und konvex verwechselt.Konkav ist nach innen gewölbt, konvex nach außen.
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Avatar sirius3100
sirius3100
#8 | 06. Apr 2013, 12:36
Zitat von lronhide:
"Nur die 360-Variante funktioniert auch am PC"

Wie jetzt? Wenn ich beide Analog-Sticks nach unten montiere, kann ich das Gamepad nicht mehr am PC verwenden? Verstehe ich das richtig?


Nein.

Der Controller ansich wird in 2 Varianten angeboten. Einmal eben in der Variante die XInput nutzt und eine andere welche die Daten im PS3-Format überträgt.

Windows kann allerdings nur mit XInput was ohne spezielle Treiber anfangen (und extra Treiber wird's für die PS3-Variante wohl nicht geben, da ja eine XInput-Version erhältlich ist).
Die PS3-Version wird so wohl einfach nur als Bluetooth-Gerät und nicht als Controller erkannt.


Wie du die Sticks anordnest ist dir überlassen.
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Avatar P@InKiLLeR
P@InKiLLeR
#9 | 06. Apr 2013, 13:02
Für ca.35€ gibts den Wireless Controller für den Pc!

80€ is echt Happig und dann noch mit kabel,wers braucht!
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Avatar TheBreed
TheBreed
#10 | 06. Apr 2013, 16:09
@Gamestar/Tom Loske: Wie ein Vorposter bereits bemerkt hat wurde konkav und konvex vertauscht. Zur Vorbeugung hier zwei Merksprüche:

Konkav, da bleibt die Suppe brav,
konvex, da macht die Suppe klecks.

War das Mädchen brav, bleibt der Bauch konkav, hatte das Mädchen Sex, ist der Bauch konvex.
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