AMD Mantle : Laut AMD macht Mantle trotz DirectX 12 weiter Sinn, da die Ansätze nicht direkt vergleichbar sind. Laut AMD macht Mantle trotz DirectX 12 weiter Sinn, da die Ansätze nicht direkt vergleichbar sind.

Erst vor einigen Tagen hatten Vertreter von Nvidia in einem Interview erklärt, dass Mantle im Vergleich zu DirectX 12 nicht sonderlich viel Vorteile biete, da die meisten wichtigen Problemstellen von der neuen Microsoft-API ebenfalls angegangen würden. AMD sieht dies natürlich etwas anders und so erklärt der Senior Technical Marketing Manager David Nalasco in einem recht ausführlichen Video mit über 20 Minuten Länge noch einmal die Vorteile von Mantle.

Die AMD-Schnittstelle sei entwickelt worden, um Optimierungen bei PC-Spielen zu erleichtern, die auf Konsolen wegen der jahrelang gleichen Hardware einfach seien, bei PCs wegen der vielen unterschiedlichen Konfigurationen jedoch nicht. Durch den direkten Zugriff auf die Hardware sei nun technisch möglich, was sich PC-Entwickler schon immer gewünscht hätten. Was für die Entwickler von Vorteil ist, soll sich auch bei den Spielern bemerkbar machen, beispielsweise durch gleichmäßigere Bildraten in Spielen, die für ein flüssigeres Spielgefühl sorgen. Laut Nascalo ist auch der Ansatz von DirectX 12 nicht direkt mit Mantle vergleichbar.

Während Mantle dabei helfen soll, mehr Leistung aus der vorhandenen Hardware in einem Spiel herauszuholen, sei DirectX 12 vor allem dafür gedacht, Programmcode möglichst kompatibel auf unterschiedlicher Hardware laufen zu lassen. Trotzdem sei man froh, dass sich Microsoft in eine ähnliche Richtung entwickle. Die Entscheidung liege natürlich bei den Entwicklern, aber AMD geht davon aus, dass Mantle in Zukunft genauso unterstützt wird wie DirectX 12. Selbst will man auf jeden Fall den Entwicklern die dafür notwendigen Tools bereitstellen. Was für Mantle entwickelt werde, könnte dann zum Teil auch der Entwicklung von Spielen für DirectX 12 nutzen.