Grafikkarten-Kampf um Weihnachten : Das Weihnachtsgeschäft beginnt und AMD sieht sich gut aufgestellt - trotz der neuen Nvidia-Modelle. Das Weihnachtsgeschäft beginnt und AMD sieht sich gut aufgestellt - trotz der neuen Nvidia-Modelle.

Zum Thema Radeon R9 290X ab 329,95 € bei Amazon.de Aktuell gehören die meisten positiven Schlagzeilen über Grafikkarten dem »grünen Lager«, da Nvidia mit der Geforce GTX 970 und der Geforce GTX 980 zwei schnelle, energieeffiziente und leise Modelle auf den Markt gebracht hat. Die Geforce GTX 970 ist mit aktuell weniger als 310 Euro zudem auch preislich für viele Spieler sehr interessant. Doch die Annahme, dass Nvidia damit das Weihnachtsgeschäft schon in der Tasche habe, widerspricht der Chief Gaming Scientist von AMD, Richard Huddy, in einem Kommentar bei PCR Online.

Laut Huddy bietet die Radeon R9 290X dank diverser Preissenkungen von Partnern ein merkbar besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als die Geforce GTX 980 und sei in den meisten Fällen und vor allem bei höheren Auflösungen wie 4K ebenso schnell. Huddy verweist auf die US-Preise der beiden Grafikkarten von 369 US-Dollar für die Radeon R9 290X und 550 US-Dollar für die Geforce GTX 980. In Deutschland kosten die Grafikarten aktuell rund 317 Euro beziehungsweise 530 Euro. Die Radeon R9 290 sei zu den aktuellen Preisen unter 300 US-Dollar sogar »verrückt«, denn es hätte wohl noch nie so viel Leistung für so wenig Geld gegeben. In Deutschland kostet die Radeon R9 290 rund 265 Euro.

Mit Mantle als API seien die AMD-Grafikkarten in neuen Spielen sogar noch schneller und zudem erhalte man beim Kauf einer Radeon R9 290X beispielsweise drei Spiele hinzu, darunter auch brandneue Titel wie Alien: Isolation. Als Gamer wüsste er, zu welcher Grafikkarte er greifen würde, so Huddy wenig überraschend. Allerdings sind die neuen Grafikkarten von Nvidia aktuell so begehrt, dass es in Großbritannien bei einigen Händler sogar Lieferprobleme gab. Die heiße Konkurrenz zwischen AMD und Nvidia im Weihnachtsgeschäft ist für PC-Spieler aber auf jeden Fall ein Vorteil - egal zu welcher neuen Grafikkarte sie letztlich greifen.

ATI Mach (ab 1991):
Abgebildet ist die ATI Mach 64 aus dem Jahr 1994, die mit maximal 8 MByte Speicher schon ein recht fortgeschrittenes Modell darstellte. Die Mach 64 war für die nicht mehr genutzten Anschlüsse ISA und VLB (VESA Local Bus), aber auch für den noch immer existierenden PCI-Slot erhältlich. 3D-Beschleunigung war damals noch ein Fremdwort, doch 2D-Beschleunigung bereits wichtig.