AMD Radeon Technologies Group : AMD feiert ein Jahr Radeon Technologies Group. AMD feiert ein Jahr Radeon Technologies Group.

Zum Thema Radeon RX 480 ab 229 € bei Amazon.de Seit der Gründung der Radeon Technologies Group von AMD vor einem Jahr befinden sich alle Grafikbereiche des Unternehmens unter einem Dach und unter der Führung von Raja Koduri. Auf einer Webseite weist AMD nun auf die Meilensteine hin, die innerhalb dieser Zeit erreicht wurden. Im November 2015 wurden die neuen und deutlich überarbeiteten Treiber der Radeon Software Crimson vorgestellt und die Schlagzahl bei den Veröffentlichungen deutlich erhöht. Alleine im Jahr 2016 hat AMD schon 21 neue Treiber-Versionen bereitgestellt.

Im Dezember 2015 folgte die GPUOpen-Initiative, die Entwicklern Tools kostenlos samt Sourcecode zur Verfügung stellt - ein klarer Gegenentwurf zu Nvidias Gameworks. Die Radeon Pro Duo folgte im März 2016, ebenso der erste AMD-Treiber mit Unterstützung für die Grafikschnittstelle Vulkan. Im Juni 2016 folgten die neue Polaris-Architektur mit der Radeon RX 480 und im Juli 2016 dann neue Profi-Grafikkarten. Darunter befindet sich auch die Radeon PRo SSG mit einem Terabyte al Solid-State-Speicher für professionelle Grafikbearbeitung.

Im August 2016 konnte AMD den 101. Freesync-kompatiblen Monitor vermelden und feiert nun im September den ersten Geburtstag der Radeon Technologies Group. Raja Koduri hat während einer Telefonkonferenz noch einmal bestätigt, dass die neue Grafik-Architektur Vega nicht mehr in diesem Jahr erscheinen wird, sondern erst im 1. Halbjahr 2017. Es könnte allerdings noch in diesem Jahr mehr Informationen zu den neuen GPUs geben - ob diese aber dann offiziell veröffentlicht oder unter NDA an Medien weitergegeben werden, ist bisher nicht klar.

Der aktuelle Crimson-Treiber wird noch in diesem Jahr durch eine neue Version abgelöst, die dann wohl einen anderen Titel tragen wird. Außerdem versprach AMD eine aktive Unterstützung von HDR zusammen mit Spiele-Entwicklern und die ersten Notebooks mit Polaris-Grafikchip noch in diesem Jahr. Laut Computerbase will AMD auch den Bedarf an Videospeicher in aktuellen Spielen optimieren, Spiele-Entwicklern beim Zugriff auf spezielle Funktionen von AMD-GPUs helfen, die nicht Bestandteil aktueller Schnittstellen oder Engines sind, und die Skalierung von Spielen beim Einsatz von mehr als einer GPU verbessern.

Quelle: AMD, Computerbase